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Das I-Tüpfelchen auf eine geile Saison

Beste Werferin: Paula Prior (Foto: BSV)

Buxtehudes A-Jugend ist Deutscher Meister / Acht Treffer von Paula Prior

ig. Buxtehude. Die A-Jugend des Buxtehuder SV ist Deutscher Meister 2016. Die Handball-Mannschaft von Dirk Leun und Heike Axmann siegte in einem packenden Finale gegen den Serienmeister und Gastgeber Bayer Leverkusen mit 26:22. Emily Bölk wurde zur besten Spielerin des Final Four ernannt. "Das war ein geiler Abschluss, da wir in dieser Konstellation nie wieder zusammenspielen werden", jubelte das Handball-Talent nach dem Abpfiff. Beste Werferin: Paula Prior mit acht Toren.
"Wir haben beim deutschen Meister gespielt. Dafür habe ich höchste Achtung vor meiner Mannschaft. Es war ein fast perfektes Spiel", so Coach Dirk Leun. "Es ist schön, dass sich die Mannschaft mit dem Titel belohnt hat. Wir konnten damit die B-Jugendmeisterschaft von 2014 bestätigen. Es ist das I-Tüpfelchen auf eine gute Saison. Alle haben gut gespielt, besonders unsere Abwehr war einfach stark", ergänzte Co-Trainerin Heike Axmann.
Die ersten Minuten gehörten Leverkusens Torfrau Vanessa Fehr, die mit drei Paraden den Angriff des BSV zunächst zur Verzweiflung brachte. Auf der anderen Seite erzielte Mia Zschocke drei der ersten vier Leverkusener Tore. Nach dem zwischenzeitlichen 5:5-Ausgleich gingen die Juniorelfen erneut mit zwei Treffern in Führung. Leun nahm seine erste Auszeit - und die zeigte Wirkung. Mit einem 7:0-Lauf und zehn Minuten ohne Gegentor drehten die Buxtehuderinnen die Partie zum 12:7. Besonders Paula Prior trieb ihr Team als Mannschaftsführerin an. Nach der Pause entwickelte sich ein Handballkrimi. Denn mit zunehmender Spieldauer verringerte sich der Abstand. In der Schlussphase versuchten die Leverkusener-Fans, ihr Team weiter nach vorne zu peitschen. Doch die Mannschaft vom BSV ließ nicht beeindrucken. Sechs Minuten vor dem Abpfiff stellten die Gastgeberinnen beim 20:23 auf eine offene Deckung um. Als Paula Prior drei Minuten vor dem Ende erstmals zeigte und an Vanessa Fehr per Siebenmeter scheiterte, drohte die Partie zu kippen. Doch Leverkusen versäumte es, auf 22:23 zu verkürzen. Mit zwei Toren sorgte Julia Herbst für die Entscheidung 90 Sekunden vor dem Ende beim 25:21. Der Rest: Freude pur.