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Der BSV unterliegt Leipzig mit 21:26

Buxtehudes beste Werferin Randy Bülau (Foto: BSV)

tk. Buxtehude. Trotz einer kämpferisch guten Leistung reichte es für den BSV gegen den Meisterschaftskandidaten HC Leipzig nicht zu einem Sieg. Nach einer Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit unterlag das Team von Trainer Dirk Leun mit 21:26 (11:13).



In einer defensiv geprägten ersten Halbzeit kam der BSV besser in das Spiel. Den Gästen aus Sachsen fiel in der Anfangsphase wenig ein, sodass sie nur selten zu guten Abschlüssen gekommen sind und wenn dies doch der Fall war, stand im Tor die überragende Antje Lenz, welche im gesamten Spiel 11 Bälle parieren konnte. Allerdings stand ihre Eidgenossin Katja Kramarczyk auf Seiten des HCL ihr in nichts nach. Die Konsequenz aus diesen zwei guten Abwehrreihen mit zwei gut aufgelegten Torfrauen, war ein 5:4 für den BSV nach 15 Minuten.

Allmählich kamen die Gäste besser in die Partie und nahmen das Zepter in die Hand. Unterstützt wurden sie dabei von der Offensive des BSV, welche sich einige Abspielfehler im Spielaufbau leistete und Leipzig zu einfachen Toren einlud. Den zwischenzeitlichen 10:12-Rückstand hätte Laura Schulze kurz vor der Pause ausgleichen können, doch als mitspielender Torwart verwarf sie. Das unbesetzte Tor des BSV nutzte Leipzigs Anne Hubinger aus, um mit der Sirene auf 13:11 zu erhöhen.

Ein ähnliches Bild zeigte sich den Zuschauern auch zu Beginn der zweiten Hälfte. Abspielfehler im Angriff des BSV wussten die Gäste zu nutzen, um den Vorsprung auf 16:12 auszubauen. Auf einmal wechselte jedoch der Spielverlauf und der HCL leistete sich einige technische Fehler gepaart mit Paraden von Antje Lenz. Der BSV kämpfte sich zurück ins Spiel und glich durch Jana Podpolinski zum 17:17 aus (46.). Als anschließend Paula Prior die Gastgeberinnen sogar in Führung hätte bringen konnte, warf sie am Tor vorbei. Plötzlich zeigte sich die Mannschaft wieder verunsichert. Im Angriff klappte nichts mehr und auch in der Abwehr fand das Team keinen Zugriff mehr.

In dieser Phase avancierten Karolina Kudlacz-Gloc und Saskia Lang zu den Matchwinnern für die Leipzigerinnen.

Zusammen erzielten die beiden acht der letzten neun Tore der Gäste. Lediglich Antje Lenz, welche nach dem Spiel zur Spielerin des Tages gekürt wurde, war es zu verdanken, dass der BSV bis kurz vor dem Ende in Reichweite blieb. Als Lone Fischer nach über sechs Minuten per Siebenmeter wieder ein Treffer erzielte, keimte nochmal Hoffnung auf einen Punktgewinn. Doch in der Schlussphase zeigte Leipzig keine Nerven mehr und konnte am Ende deutlicher gewinnen, als es der Spielverlauf hergab.