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Der Fluch ist gebannt

Randy Bülau erzielte gegen den HC fünf Tore (Foto: BSV)

Der Buxtehuder SV gewinnt das Verfolgerduell gegen den HC Leipzig mit 24:20 / Hamburg ist Austragungsort des Final Four


ig. Buxtehude. Der Fluch von Leipzig ist gebannt! Handball-Bundesligist Buxtehuder SV bleibt dem Thüringer HC als ärgster Verfolger dicht auf den Fersen! 22 Jahre nach dem letzten Sieg in der Messestadt hat der BSV das Verfolgerduell in der Arena Leipzig mit 24:20 (13:10) gewonnen. Damit zogen die Niedersachsen in der Tabelle am HC Leipzig vorbei, sind Zweiter hinter dem Thüringer HC.
Eine weitere gute Nachricht für den BSV: Das Final Four des DHB-Frauen-Pokals wird am Freitag, 15. und Samstag, 16. Mai in Hamburg ausgetragen, das gab der Ligavorsitzende Berndt Dugall am vergangenen Mittwoch bekannt. Als Ausrichter des Turniers in der Sporthalle Hamburg wird der Buxtehuder SV fungieren. "Mit einer Kapazität von 4.150 Sitzplätzen ist die Halle von der Größe her ideal für die Austragung", so Dugall.

Neben Oldenburg sind in diesem Jahr die Füchse Berlin, der Buxtehuder SV und der Thüringer HC die Teilnehmer am Final Four. Als Favorit gilt Meister Thüringer HC. Dieser hatte sich allerdings erst vor gut zehn Tagen in der Liga in Buxtehude geschlagen geben müssen. Das Programm ist umfangreich: Neben den Halbfinals und dem Finale des DHB-Pokals der Frauen wird parallel auch die Endrunde der Deutschen Meisterschaft der weiblichen A-Jugend ausgetragen.

Zum Spiel gegen Leipzig: Wie schon in den letzten Partien legte der BSV wieder eine defensive Glanzleistung aufs Parkett, das Buxtehuder Abwehrbollwerk mit einer überragenden Antje Lenz im Tor hielt der Leipziger Offensive über die gesamte Spielzeit stand, bildete den Grundstein für den lang ersehnten Erfolg. Von Beginn an nahmen die Gäste das Spiel in die Hand, führten mit 3:1 und 6:3. Unter der Regie von Spielmacherin Randy Bülau agierte der BSV abgeklärt und hielt konsequent an seiner Linie fest, sodass zur Pause eine 13:10-Führung zu Buche stand.  
Auch im zweiten Durchgang bestimmte die Mannschaft von Dirk Leun, die nach dem Ausfall von Ulrika Agren (Entzündung im Ellenbogen) mit nur neun Feldspielerinnen nach Leipzig gefahren war, die Partie und baute den Vorsprung bis zur Mitte der zweiten Hälfte vorentscheidend auf 19:12 (47.) aus.

Zwar konnten die Gastgeberinnen noch einmal auf 17:20 verkürzen: Zwei Tore von Buxtehudes erfolgreichster Torschützin Marcella Deen (insgesamt 7 Tore) und ein Treffer von Jessica Oldenburg brachten den BSV endgültig auf die Siegerstraße. Die Niederlage tut den Gastgeberinnen richtig weh: Leipzig verliert Platz zwei, hat die Chance auf die Meisterschaft so gut wie vergeben.
Kommentar von Dirk Leun: "Das hatte mit attraktivem Handball heute nichts zu tun. Andererseits muss uns das nicht stören, denn wir haben das Spiel über weite Strecken trotzdem dominiert."

Mit dem Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen beendet der BSV am Sonntag, 1. Februar, seine englische Woche. Um 5 Uhr in der Frühe startet der Mannschaftsbus ins 40 Kilometer von Stuttgart entfernte Göppingen. Anwurf in der EWS-Arena ist um 16 Uhr. Trainer Dirk Leun will alles daran setzen, die Erfolgsserie auch beim Tabellenelften fortzusetzen, weiß jedoch um die Schwere der Aufgabe. „Die Spiele in Göppingen sind schon immer eine hohe Hürde für uns gewesen. Nichts desto trotz ist ein Sieg unser Ziel“, so der BSV-Coach.