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Der SV Beckdorf ist die Nummer eins

SV Beckdorf setzt sich deutlich mit 35:26 im Kreisderby gegen den VfL Fredenbeck durch


ig. Buxtehude. Die Fragen nach dem besten Herren-Team im Landkreis Stade ist beantwortet. Die Krone darf sich der SV Beckdorf aufsetzen. Das Drittliga-Team von Trainer Lars Dammann besiegte beim "Super-Handball-Samstag" in der Buxtehuder Halle Nord den Kreisrivalen VfL Fredenbeck glatt mit 35:26 Toren.
Dass der Sieg für Beckdorf so hoch ausfallen würde, hätte wohl niemand erwartet. Denn die bisherigen Leistungen des Fredenbecker Teams ließen keinen Kantersieg erwarten. Die Fredenbecker hielten das Spiel gut 45 Minuten lang offen. Dabei versäumten es die Gäste, im ersten Durchgang in Führung zu gehen. Chancen gab es genügend. Doch mehrfach scheiterte man am gut aufgelegten Keeper der Beckdorfer, Stefan Stielert. Zudem wurden die Bälle oft schon im zu hektischen Spielaufbau verloren.

Da auch die Gastgeber im ersten Durchgang noch nicht ganz sicher standen, gelang dem VfL in der 20. Minute durch einen von Maciek Tluczynski verwandelten Siebenmeter die erstmalige Führung zum 9:8. Anschließend gingen die Beckdorfer wieder in Führung, nachdem Lars Kratzenberg eine Zeitstrafe erhielt. Kurz vor dem Seitenwechsel kassierte der VfL das 15:12.

Im zweiten Durchgang ließen bei Fredenbeck die Kräfte nach. In der 38. Minute ging Benedict Philippi auf die Bank. Maciek Tluczynski wechselte auf die halbrechte Position, Zdenek Polášek ging auf die halblinke Seite. Für Jürgen Steinscherer kam Maximilian Lens. Auch am Kreis und im Tor wurde gewechselt. Doch Spielfluss wollte jetzt nicht mehr aufkommen. In der 46. Minute erzielte Lars Kratzenberg den 22:24-Anschlusstreffer. Danach trafen die Gastgeber viermal in Folge zum 28:22 - die Entscheidung. VfL-Coach Andreas Ott: "Wir hatten wieder das Problem, das uns in der vergangenen Saison zu schaffen machte. Wir haben wieder den Kopf verloren."

Mit spielentscheidend war der Einsatz von Stefan Völkers und Neuzugang Arne Schneider. Schneider erhielt noch rechtzeitig seine Spielberechtigung. Völkers hatte seinen Bänderriss halbwegs auskuriert. SV-Trainer Dammann: "Ich konnte endlich im Rückraum wechseln." Das sei ausschlaggebend für den Sieg gewesen.

"Derby hin, Derby her - ein Heimsieg gegen den TSV Altenholz am kommenden Samstag ist viel wichtiger", so VfL-Pressesprecher Jörg Potreck.

Fest steht: Das Derby war eine großartiges Event, beste Werbung für den Handball. Potreck: "Die Fredenbecker wurden von den Gastgebern sehr freundlich aufgenommen. Ordner aus beiden Clubs taten sich zusammen - das war klasse!"