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Der Trainer sieht noch Baustellen

Beim "Studium" der Gegner: Buxtehuder SV (Foto: Team)

Buxtehuder SV beim Wittlicher Cup auf Plkatz vier / Mit Spitzenteams lange auf Augenhöhe / Trainingslager in Dänemark

ig. Buxtehude. Beim stark besetzten Wittlicher Handball-Cup hat der Buxtehuder SV einen guten vierten Platz belegt. Im kleinen Finale unterlag das Team von Trainer Dirk Leun dem Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund mit 23:24. Zuvor hatte der BSV durch eine 24:26-Niederlage gegen die SG BBM Bietigheim das Endspiel verpasst. In der "Vorrunde" verlor die Mannschaft von Trainer Dirk Leun gegen den HC Leipzig (20:23), putze Bayer Leverkusen mit 27:25 und wurde Gruppenzweiter. Der Coach zog ein positives Fazit: "Ich bin mit dem Turnier sehr zufrieden. Ich habe viele gute Phasen gesehen, aber auch die Baustellen, an denen wir noch arbeiten müssen."
Bietigheim gewann den Cup souverän mit einem 37:20-Sieg im Finale über Leipzig. So dominant hat in 17 Turnierjahren noch keine Mannschaft das Finale in Wittlich bestimmt. Vom Start weg fegte der letztjährige Bundesligavierte den aktuellen Pokalsieger HC Leipzig förmlich vom Feld. Bietigheim sei der absolute Topfavorit auf die Meisterschaft, resümierte Coach Leun. "Allein die Reservespielerinnen auf der Bank würden bei allen anderen Clubs in der Stammformation agieren." Was ihn freute: Neuzugang Lynn Knippenborg habe die Erwartungen auf der Spielmacher-Position erfüllt. Und sein Team habe mit allen Kontrahenten lange auf Augenhöhe gespielt. "Dass wir nicht konstant waren, ist zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung normal." Einige Baustellen hätten sich aufgetan. Leun: "Aber dafür sind solche Vorbereitungsturniere auch da."
Zum "Kleinen Finale": Dank einer 3:0-Serie in den letzten drei Minuten holte sich Borussia Dortmund den dritten Platz – und das, obwohl Gegner Buxtehude die meiste Zeit vorne lag. Den besseren Start erwischte der BSV, der beim 10:6 erstmals mit vier Treffern Differenz in Führung lag. Eine Auszeit von Trainerin Ildiko Barna weckte die Dortmunder Lebensgeister. Beim 11:10 war das Team wieder in Schlagdistanz. Zur Pause war die Partie beim 13:13 ausgeglichen.
Nach dem Seitenwechsel konnte sich keine Mannschaft lange Zeit auf mehr als ein Tor Unterschied absetzen, die Führung wechselte häufig. Buxtehude lebte vor allem von den Treffern von Jung-Nationalspielerin Emily Bölk. Beim 23:21 – drei Minuten vor dem Abpfiff - hatte Buxtehude die Chance zur Vorentscheidung, vergab sie aber. In Überzahl gelangen dem BVB dann zwei Treffer zum Ausgleich. 60 Sekunden vor Schluss schaffte Alina Grijseels mit einem Wurf ins leere Tor sogar die 24:23-Führung für die Schwarz-Gelben. Auszeit Buxtehude vor dem letzten Angriff. Doch BVB-Torhüterin Clara Woltering wehrte den letzten Wurf ab.
Am vergangenen Dienstag reiste der Buxtehuder SV ins fünftägige Trainingslager nach Ringköbing in Dänemark. Den eigenen Fans präsentiert sich die Mannschaft beim Saison-Opening am Samstag, 17. August, um 19 Uhr mit dem Testspiel gegen den dänischen Erstligisten Nykobing HK.