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Der Traum von der Titelverteidigung ist geplatzt

Das französische Spitzenteam Issy Paris (Foto: BSV)

Trotz einer 19:11-Führung verliert der Buxtehuder SV in Dortmund Niederlage in Dortmund / Internationaler Leckerbissen in der Halle Nord


ig. Buxtehude. Der Traum von der Titelverteidigung ist für die Handballerinnen des Buxtehuder SV geplatzt. Die Mannschaft von Trainer Dirk Leun unterlag im Pokal-Achtelfinale beim Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund mit 25:27, verpasste den Einzug in die Runde der letzten Acht - und verpasste auch erstmals seit 2009 die Chance auf die Teilnahme am Final Four.

Dabei hatte es lange nach einem Sieg ausgesehen. Nach 40 Minuten führte der BSV mit 19:11. In der Schlussphase drehten die Gastgeberinnen die Partie. Buxtehude verlor völlig den Faden. Zwei Wochen zuvor hatte der BSV sich im Bundesliga-Heimspiel gegen den Aufsteiger noch mit 20:18 durchsetzen können.

"Aufgrund der letzten 20 Minuten hat Dortmund verdient gewonnen", sagte BSV-Trainer Leun. "Obwohl wir in den ersten 40 Minuten unsere besten Saisonleistung abgeliefert haben." Das Final Four verpasst zu haben, ist für Manager Peter Prior kein Weltuntergang. "Für uns war es klar, dass es eine schwere Saison wird."

Im letzten Heimspiel vor der WM-Pause erwartet die Handball-Fans noch einmal ein internationaler Handball-Leckerbissen. Im Hinspiel der 3. Runde im EHF Cup Winner´s Cup ist das französische Spitzenteam Issy Paris Hand am Sonntag, 15. November, zu Gast in der Halle Nord. Anwurf: 15 Uhr. BSV-Kapitänin Isabell Klein gibt vor allem ein Ziel aus: „Wir wollen zeigen, dass wir es besser können und unseren Fans ein tolles Spiel liefern.“ Das wird nicht leicht: Paris ist nach zehn Spielen Tabellenzweiter der französischen Liga. Für die Mannschaft von Trainer Pablo Morel hat stehen fünf Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche. Für die Erfolge sorgen unter anderem neun internationale Profi-Handballerinnen und sechs französische Top-Talente.

Auf Halblinks spielt für die BSV-Fans eine alte Bekannte: Marija Ivanovic hat zweimal mit Valcea in der Champions League gegen Buxtehude gespielt, gewann 2012 mit der Nationalmannschaft von Montenegro Silber bei Olympia in London sowie Gold bei der EM im eigenen Land. Coach Morel ist zwar erst 32 Jahre alt, arbeitet aber bereits seit 15 Jahren in diesem Geschäft, wurde letzte Saison zum „Trainer des Jahres“ in Frankreich gekürt. Leun: „Die erste Sieben ist bärenstark. Wir müssen uns strecken, um die moderne und relativ offensive Abwehr zu knacken."