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Der vierte Sieg in Folge für Buxtehude

Stark: Emily Bölk (Foto: Kall)

Buxtehuder SV: 31:30 gegen die Füchse Berlin / Im Angriff zuviel leichte Fehler


ig. Buxtehude. Erfolgreicher hätte der Buxtehuder SV nicht ins neue Jahr starten können. Der BSV bezwang im letzten Hinrindenspiel die Füchse Berlin mit 31:30. Der Pokalsieger musste für diesen Erfolg hart arbeiten: Die Füchse waren der erwartet schwere Gegner. Lone Fischer war mit elf Torenb die beste Schützin, verwandelt in der Halle Nord alle Siebenmeter. – und wurde nach der Partie zur „Spielerin des Tages“ gekürt.
Die 1400 Zuschauer in der Halle Nord erlebten eine ausgeglichene erste Hälfte, in der über weite Strecken die Gäste aus der Hauptstadt in Führung lagen. Der Buxtehuder SV leistete sich im Angriff zu viele leichte Fehler und ließ zahlreiche Torchancen aus. Erst drei Minuten vor der Pause brachte Lone Fischer den BSV mit ihrem sechsten Treffer mit 16:15 in Führung. Halbzeitstand: 18:17.
BSV-Trainer Dirk Leun muss die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten allein seinem Team. Zehn Minuten lang blieben die Gastgeberinnen ohne Gegentor, setzten sich auf 23:17 (40.) ab. Dann jedoch leistete sich Buxtehude einmal mehr eine Schwächephase, die Berlin zum 23:23 (49.) nutzte.
Bis fünf Minuten vor dem Ende blieben die Gäste dran (27:28, 55.). Als Lone Fischer per Siebenmeter und Maxi Hayn in Unterzahl von Rechtsaußen trafen, führte das Leun-Team mit 30:27 (57.). Nochmal verkürzten die Füchse. Lone Fischer machte den Sieg mit ihrem elften Treffer 70 Sekunden vor dem Abpfiff endgültig perfekt.
„Wir haben im ersten Durchgang nicht die Einstellung gefunden. Es fehlte die Abstimmung und Aggressivität in der Abwehr. So kam Berlin zu vielen leichten Toren aus dem Rückraum“, klagte Coach Leun. „Im zweiten Durchgang haben wir das, was wir uns in der Halbzeit vorgenommen haben, zumindest eine Viertelstunde umgesetzt. Dann kam erneut eine Schwächephase, die uns am Ende fast um den Sieg gebracht hätte.“ Er sei in dieser Saison froh über jeden Sieg, den der BSV - egal wie – lande. Lars Melzer, Trainer Füchse Berlin: " Insgesamt können wir mit unserer Leistung zufrieden sein, allerdings wäre es möglich gewesen, einen Punkt mitzunehmen."