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Derby: Kampf, Dramatik und Hochspannung

Die VfL-Spieler feiern ihren Keeper Eddie Kuksa, der mit einer Glanzparade drei Sekunden vor Abpfiff den Fredenbecker Sieg rettete (Foto: oh)
ig. Buxtehude. „Wir sind die Nummer eins im Landkreis“, jubelte ein Fredenbeck-Fan nach dem erneuten Sieg seiner „Blauen“ über den Drittliga-Kreiskonkurrenten SV Beckdorf. Das Team von Trainer Uwe Inderthal besiegte am vergangenen Wochenende beim „Super-Handball-Samstag“ Beckdorf knapp mit 41:40. Das Derby in der Buxtehuder Halle Nord bot Leidenschaft, Dramatik und Hochspannung pur bis zum Abpfiff.

Fredenbeck zog im ersten Durchgang nach 24 Minuten auf 20:14 davon. Im Angriff war jeder Schuss ein Treffer. Nach zwei Zeitstrafen und doppelter Unterzahlspiel wurde es vor dem Seitenwechsel noch einmal eng. Der VfL führte beim Pausenpfiff nur noch mit 23:20.

Im zweiten Durchgang war die Partie offen. Beckdorf verkürzte Tor um Tor. Übermotiviert ging Stefan Völkers in der 47. Minute zu Werke. Die Folge nach seinem harten Einsteigen: rote Karte. Doch auch ohne Völkers machten die Gastgeber im Angriff viel Druck. In der 57. Minute schaffte Beckdorfs Benjamin Murray den 39:40-Anschlusstreffer. Lars Kratzenberg erhöhte für den VfL auf 41:39. Mit seinem elften Treffer sorgte Maris Versakovs für Spannung (40:41).

Die Gastgeber besaßen in den letzten Sekunden sogar die Chance zum Ausgleich. Alles stürzte sich in der Fredenbecker Abwehr auf den Beckdorfer Rückraum, der auf Kreisläufer Markus Bowe ablegte. Der Beckdorfer tauchte drei Sekunden vor dem Schlusspfiff frei vor VfL-Keeper Eddie Kuksa auf - und scheiterte. „Meine Mannschaft hat dem Druck im Abstiegskampf standgehalten“, lobte Coach Inderthal. Einig waren sich Inderthal und Beckdorfs Trainer Lars Dammann darüber, dass beide Teams mit 60 Minuten Tempospiel beste Werbung für den Handball machten.

- Im zweiten „Samstags-Spiel“ eroberte sich der Buxtehuder SV den zweiten Platz in der Handball Bundesliga-Frauen zurück. Gegen das Schlusslicht HSG Bad Wildungen Vipers kam der deutsche Vizemeister zu einem glanzlosen 29:26-Erfolg. „Das war ein Arbeitssieg“, urteilte Trainer Dirk Leun. „Wir haben in der Abwehr keine Bindung gefunden. In den letzten beiden Saisonspielen müssen wir deutlich zulegen.“

- Nach dem Auswärtsspiel am 27. März gegen Oldenburg trifft Buxtehude am 30. März in der Halle Nord um 16.10 Uhr auf VL Koblenz/Weibern.