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Die Buxtehuder Achterbahnfahrt geht weiter

Frederike Gubernatis erzielte gegen Leverkusen insgesamt vier Tore (Foto: oh)

Bundesligist BSV verliert das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen / Richtungsweisendes Spiel gegen Überraschungs-Team

ig. Buxtehude. Die Achterbahnfahrt des Buxtehuder SV in der Handball-Bundesliga geht weiter. Nur vier Tage nach dem Derby-Sieg gegen Oldenburg verlor die Mannschaft von Dirk Leun auch in der Höhe verdient mit 25:35 gegen Bayer Leverkusen, legte einen klassischen Fehlstart ins neue Jahr hin.
„Das war enttäuschend und indiskutabel“, befand Leun nach dem Spiel. "Wir haben das kleine Einmaleins des Handballs komplett vermissen lassen. Ich bin jetzt sechs Jahre hier, aber so ein Spiel haben wir hier noch nie abgeliefert. Ich verspreche, dass wir auch wieder andere Spiele zeigen werden."
Erfreut über die Leistung ihres Teams zeigte sich Bayer-Trainerin Heike Ahlgrimm: "Wer mir vor dem Spiel gesagt hätte, dass wir hier mit 10 Toren gewinnen, den hätte ich für verrückt erklärt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft."
Am kommenden Sonntag, 12. Januar (15 Uhr) hat die Mannschaft von Trainer Dirk Leun in eigener Halle die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Zu Gast ist die Überraschungsmannschaft der Saison, der Tabellendritte TuS Metzingen. Metzingen ist mit drei Siegen in die Rückrunde gestartet. Zuletzt gewann die „TuSSies“ sogar das Schwaben-Derby in Göppingen mit 26:24.
Dennoch will sich der Buxtehuder SV für die 29:30-Hinspielniederlage in Metzingen im vergangenen September und für die indiskutable Leistung im Heimspiel gegen Leverkusen rehabilitieren. „Das ist ein echtes Spitzenspiel, in dem nur ein Sieg zählt. Das sind wir unseren Fans aber auch uns selbst schuldig“, sagt BSV-Spielführerin Randy Bülau. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufs-Stellen sowie im Internet unter www.ticketmaster.de.
Schon am heutigen Mittwoch, 8. Januar, steht der Buxtehuder SV vor einer weiteren harten Bewährungsprobe. Im Spiel beim Deutschen Meister und Pokalsieger Thüringer HC will der BSV ein anderes Gesicht zeigen. „In Thüringen zu punkten wird sicher schwer, aber in Sachen Einstellung können und müssen wir uns anders präsentieren“, fordert Trainer Dirk Leun. Anwurf ist um 19.30 Uhr.