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Die Buxtehuder Sportvereine rücken enger zusammen

Helmut Knoefel (Foto: Archiv)
TSV Buxtehude-Altkloster und Post SV führen Gespräche über eine Fusion

tk. Buxtehude. Die Sportentwicklungsplanung für Buxtehude ist ein Papier mit vielen Seiten. Ein Thema darin: Die stärkere Zusammenarbeit der Sportvereine untereinander. Dabei hatten die Autoren, auch die Vereine hatten mitgewirkt, unter anderem die drei Stadtvereine BSV, TSV Buxtehude-Altkloster und den Post SV im Blick. Dass der Gedanke einer Kooperation bis hin zur Fusion keine schlechte Idee ist, beweisen jetzt Post SV und TSV: Auf Vorstandsebene wird über ein mögliches Zusammengehen gesprochen. "Wir stehen noch am Anfang", sagen Jörg Grote (Vorsitzender Post SV) und Helmut Knoefel (stellvertr. Vorsitzender TSV Buxtehude-Altkloster) unisono. Die Richtung stimme aber.

Die Vorschläge aus der Sportentwicklungsplanung seien richtig, sagt Knoefel, der damals noch für die SPD im Rat saß und an dem Konzept mitgearbeitet hat. Schon jetzt gebe es unter den drei Stadtvereinen vielfach eine gute Zusammenarbeit, die ausgebaut werden könne. Würden Post SV und TSV fusionieren, wäre das ein Verein mit mehr als 3.000 Mitgliedern. "Das gibt uns Stärke", so Knoefel.
Zudem sei es bei Themen wie Hallenvergabe einfacher, wenn die Stadtverwaltung nur wenige Ansprechpartner habe. Ein gemeinsamer neuer Verein könne zudem Synergieeffekte nutzen, etwa bei Übungsleitern. "Wir vom Vorstand sind für das Zusammengehen", sagt Helmut Knoefel.

Das sieht Jörg Grote genauso. Er betont aber, dass es unabdingbar sei, die Mitglieder der jeweiligen Vereine mitzunehmen. Man dürfe nichts übers Knie brechen. Oder - wie es Helmut Knoefel - ausdrückt: "Da müssen wir noch dicke Bretter bohren."
Kenner der Buxtehuder Sportszene wollen nicht ausschließen, dass es irgendwann nur noch einen großen Sportverein gibt. Angesichts des geplanten neuen Vereinssportzentrums, für das der BSV die Federführung hat, das aber für alle Vereine gedacht ist, ist ein Zusammenrücken über das Bisherige hinaus ohnehin notwendig.
Die Politik sieht das Projekt grundsätzlich mit Wohlgefallen, rund eine Million Euro städtischer Gelder sind dafür gepakrt worden. Allerdings kommt bei einigen Ratsmitgliedern immer wieder der Wunsch auf, dass dieses Vorhaben von allen Vereinen der Stadt als Gemeinschaftsprojekt getragen werde.