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"Die Mannschaft wird sich entwickeln!"

Gegen Koblenz/Weibern will der BSV punkten - die Fans werden ihr Team lautstark unterstützen

Buxtehude verliert das Derby gegen Oldenburg mit 31:27 / Am Samstag geht es gegen Koblenz/ Weibern

ig. Buxtehude. Erleichterung und Freude auf der einen Seite, Ernüchterung und Enttäuschung auf der anderen. Handball-Bundesligist Buxtehuder SV verlor am vergangenen Mittwoch das prestigekräftige Nord-Derby beim VfL Oldenburg mit 27:31 (14:14), fällt mit 5:5 Zählern auf einen ungewohnten Mittelfeldplatz zurück. Nach zwei Niederlagen in Folge gilt es für den Buxtehuder SV um so mehr im Heimspiel gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern am morgigen Sonntag, 22. September, 15 Uhr, in der Halle Nord einen Sieg zu landen.
Beide Mannschaften gingen von Beginn an engagiert zur Sache, machten deutlich, dass sie die Niederlagen vom Wochenende vergessen machen wollten. Der Aufreger des Abends und die wohl vorentscheidende Szene spielte sich kurz vor der Pause ab: Buxtehude bekommt einen Freiwurf zugesprochen. Friederike Gubernatis wirft und trifft Oldenburgs Wiebke Kethorn unglücklich am Kopf. Während Oldenburgs Kreisläuferin benommen am Boden liegt, ziehen die Schiedsrichter gegen die dreifache Torschützin die rote Karte. Gubernatis konnte die Entscheidung nicht verstehen. „Meiner Meinung nach ist sie gesprungen."
Die entscheidende Spiel-Phase erlebten die nur 880 Zuschauer in der EWE-Arena - ein spärlicher Besuch für dassonst immer gut besuchte Nordderby - eine Viertelstunde vor Schluss: Der BSV führte mit 23:20. Doch der VfL glich aus (23:23/49.), setzte sich bis zur 57. Minute auf 28:24 ab.
„In den letzten 15 Minuten haben wir unsere Chancen nicht gemacht, uns taktisch nicht clever angestellt“, sagte BSV-Trainer Dirk Leun. „Wer fünf, sechs Fehler mehr macht, verliert. Das ist normal.“ Auf der Pressekonferenz machte Leun noch klar, das Wort „Krise“ nicht wirklich gerne zu hören: „Diese Mannschaft ist neu zusammengestellt, muss sich entwickeln und wird sich entwickeln.“