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Die "Shooterinnen" nicht zu stoppen

Friederike Gubernatis steuerte sieben Tore zum Sieg bei (Foto: Kall)

Buxtehude gewinnt bei den Vipers mit 33:24 / "Europa" rückt wieder näher „Der Sieg ist auch in der Höhe in Ordnung“

ig. Buxtehude. Der Buxtehuder SV setzt seinen Aufwärtstrend in der Handball-Bundesliga fort, ist wieder in der Spur in Richtung "Europa". Am vergangenen Samstag gewann der BSV mit 33:24 bei der HSG Bad Wildungen, hat als Siebter nur noch fünf Punkte Abstand auf Platz fünf (Euro-Quali). Der klare Auswärtssieg gegen die Vipers stand aber erst nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit fest. Bis dahin konnten die Gastgeberinnen die Partie offen gestalten, lagen zur Halbzeitpause nur mit drei Treffern zurück (10:13). Beste Werferinnen waren einmal mehr Friederike Gubernatis und Emily Bölk mit jeweils sieben Treffern. Am Sonntag, 10. April, erwartet der Buxtehuder SV um 15 Uhr die ebenfalls siegreichen Luchse der SGH Rosengarten BW Buchholz zum Lokal-Derby in der Halle Nord. (Mehr zum Derby in dieser Ausgabe auf Seite 15)
Der gegen Bietigheim schon starke BSV-Rückraum zeigte sich auch in Bad Wildungen voller Spielfreude und Torhunger. Insgesamt 19 Treffer standen am Ende für die drei "Shooterinnen" Friederike Gubernatis, Emily Bölk und Jana Podpolonskie zu Buche. Auch Rechtsaußen Maxi Hayn erwischte einen Sahnetag, trug sich sechsmal in die Torschützenliste ein, avancierte zur echten Alternative vom Siebenmeterpunkt: Nach drei vergebenen Versuchen durch Lone Fischer und Friederike Gubernatis versenkte sie das Leder zweimal sicher. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Dominanz des amtierenden Pokalsiegers immer größer. Vom 16:12 setzte sich der BSV über 19:12 (43.) auf 25:15 (49.) ab. Auch verschiedene offensive HSG-Abwehrvarianten in der Schlussviertelstunde konnten den deutlichen Sieg des Buxtehuder SV nicht verhindern.
Das Resumée des BSV-Trainers fiel positiv aus: "Wir haben zwar kein Glanzstück abgeliefert, aber eine solide Leistung gezeigt. Im ersten Durchgang haben wir ordentlich gespielt, ließen aber zu viele Chancen aus und produzierten technische Fehler. In der zweiten Hälfte agierten wir konsequenter und haben am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen."