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Die zweite Niederlage

Drückt der DHB-Auswahl die Damen: Box-Champ Artur Abraham (Foto: DHB)

Buxtehuderinnen Isabell Klein und Lone Fischer verlieren mit der DHB-Auswahl gegen Frankreich / Youngster Bölk und Prior beim Vier-Länder-Turnier auf Platz zwei / Maxi Hayn und Lena Zelmel verlängern Verträge

ig Buxtehude. Die deutschen Frauen verloren auch ihr zweites EM-Qualifikationsspiel gegen Frankreich. Vier Tage nach dem 21:24 in Bietigheim setzte es am Samstagabend in Nimes ein 19:25. Durch diesen Erfolg haben sich die Französinnen für die EURO im Dezember in Schweden qualifiziert. Die DHB-Auswahl mit den Buxtehuderinnen Lone Fischer und Isabell Klein hat vor den beiden finalen Qualifikationsspielen gegen die Schweiz und Island im Juni 4:4 Zähler auf dem Konto. Fischer ist sich sicher, dass die beiden Spiele gewonnen werden.
Die BSV-Youngster Emily Bölk und Paula Prior beendeten mit der Juniorinnen-Nationalmannschaft ein Vier-Länder-Turnier auf Teneriffa mit Rang zwei. Bölk erzielte in den Spielen gegen Russland, Portugal und Gastgeber Spanien fünf Tore. Prior kam auf drei Treffer. Das Turnier diente der Mannschaft zur Vorbereitung auf die Qualifikation zur U20-Weltmeisterschaft vom 3. bis 17. Juli in Russland.
Am Donnerstag, 17. März, reist die Mannschaft nach Hodonin. Im Vergleich mit Gastgeber Tschechien, Bulgarien und Litauen muss die Auswahl den ersten Platz belegen, um im Sommer an der WM teilnehmen zu können. Übrigens: Beim Vorbereitungs-Lehrgang in Kienbaum traf das Team auf Box-Profi Artur Abraham. Der WBO-Weltmeister versprach, die Daumen für die "Quali" zu drücken.
Auch schreiten die Personalplanungen beim Buxtehuder SV weiter voran. Rechtsaußen Maxi Hayn (28) und Linksaußen Lena Zelmel (22) verlängerten ihre Verträge beim Deutschen Pokalsieger jeweils um ein Jahr. Manager Peter Prior freut sich über den Verbleib, sieht die Außenpositionen in der kommenden Saison "doppelt top besetzt". Zelmel teilt sich die Position im dritten Jahr mit Nationalspielerin Lone Fischer. Hayn bekommt mit Meike Schirmer vom VfL Oldenburg ein neues Gesicht an ihre Seite.
Zelmel, die aufgrund eines Kreuzbandrisses seit November letzten Jahres ausfällt, arbeitet an ihrem Comeback. Die gelernte Bürokauffrau wechselte 2014 aus Mainz nach Buxtehude, erzielte in 45 Bundesliga-Spielen 68 Tore. Hayn, seit 2007 beim BSV, gehört zu den dienstältesten Spielerinnen, geht in ihre zehnte Saison.
Trainer Dirk Leun blickt angesichts der Besetzung auf den Außenpositionen erwartungsfroh auf die neue Saison. "Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Quartett auf den Außenpositionen über eine sehr gute Mischung verfügen."