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Dramatisches Finale um die WM-Krone

Der Norweger Petter Solberg gewinnt das WM-Finale auf dem Buxtehuder Estering / Lokalmatador Andreas Steffen wird Fünfter

ig. Buxtehude. Beide recken die Arme nach oben. Beide sehen sich als Sieger. Dramatischer hätte das Finale vei der Rallycross-Weltmeisterschaft nicht ausfallen können: Der Norweger Petter Solberg gewann die WM-Premiere nach einem Wimpernschlagfinale mit fünf Hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem zweifachen DTM-Meister Mattias Ekström aus Schweden, baute nach neun von zwölf Rennen seine Gesamtführung auf 49 Zähler aus. Er habe in seinem Leben nie so knapp gewonnen, sagte Solbert später auf der Pressekonferenz.
Das Fotofinish der beiden Rennpiloten war der gelungene Abschluss einer Veranstaltung, die am vergangenen Wochenende 15.000 Besucher nach Buxtehude lockte.
"Der Estering ist die Rally-Cross-Kultstrecke Europas. Sie ist das, was Monaco für die Formel 1 ist", so der Vorsitzende des Automobil-Club Niederelbe (ACN), Andreas Steffen. Der Buxtehuder war gleich in Doppelfunktion am Start: als Top-Organisator und Fahrer. Im vierten Vorlauf in der Super-1600-EM-Konkurrenz brach kurz vor dem Ziel die Radaufhängung seines Skoda Fabia Mk2 - sein Wagen hatte nur noch drei Räder. Befürchtungen, dass es nicht zum Finaleinzug reichen würde, bestätigten sich nicht. Im Semifinale fuhr der Teufelskerl als Zweiter ins Ziel. Im Finale wurde er ohne Hinterradbremse Fünfter.
Ein weiterer ACN-Lokalmatador, Jörg Jockel, kam in der Königsdisziplin Super Cars nicht über die vier Vorläufe hinaus, war aber stolz, bei der ersten WM in Buxtehude am Start gewesen zu sein.
Fest steht schon jetzt: Die WM wird auch in den kommenden Jahren in Buxtehude ausgetragen.