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Ein Hammerlos für den Buxtehuder SV

Spricht von einem schweren Los - Trainer Dirk Leun

Buxtehude trifft im EHF-Cup auf das französische Spitzenteam Issy Paris Hand

ig. Buxtehude. Den Buxtehuder SV trifft es hart: In der dritten Runde des EHF Winner´s Cup kommt es zum deutsch-französischen Duell zwischen dem Buxtehuder SV und Issy Paris Hand. Das ergab die Auslosung in der EHF-Zentrale in Wien. Das Hinspiel bestreitet der deutsche Pokalsieger am 14. und 15. November in der Buxtehuder Halle Nord, das Rückspiel findet am 21. und 22. November im 1.700 Zuschauer fassenden Palais des Sports in Paris statt.

Issy Paris Hand zählt seit Jahren schon zu den Spitzenteams in Frankreich, weist auch auch international gute Resultate vor. Ebenso wie der Buxtehuder SV wurden die Französinnen in der abgelaufenen Saison Vizemeister ihres Landes, erreichten das Halbfinale des Pokalsieger-Wettbewerbs. Im vergangenen Europapokal-Wettbewerb (EHF-Cup) drang Issy Paris Hand wie der Buxtehuder SV bis ins Viertelfinale vor, schied nach zwei unglaublichen Spielen (32:20 und 27:40) gegen den späteren Cup-Sieger Holstebro aus. 2014 erreichte Paris das Finale des Challenge-Cup, 2013 das Finale des Cup-Winner´s Cup.

"Issy Paris ist für unsere Fans ein überaus attraktives Los, zugleich aber auch ein extrem schwerer Gegner. Paris hat in den vergangenen Jahren national und international beachtliche Erfolge erzielt", sagte BSV-Trainer Dirk Leun in der Mitteilung seines Vereins nach der Auslosung. "Die Chancen stehen, wenn überhaupt, bei 50:50."

Der zweite deutsche Vertreter im Cup Winner´s Cup, der VfL Oldenburg, hat kein minder schweres Los, bekommt es mit dem russischen Spitzenclub HC Lada zu tun. Der Europapokal der Pokalsieger wird zum letzten Mal in der Geschichte bei den Frauen ausgespielt. Ab der neuen Saison werden der Cup Winner´s Cup und der EHF-Cup zusammengelegt. In der zweiten Runde, die am 17. und 18. Oktober beginnt, werden zunächst sechs Duelle ausgespielt. Die Sieger dieser Runde kämpfen dann mit 18 weiteren Mannschaften ab Mitte November um den Einzug ins Achtelfinale. Dort komplettieren die Viertplatzierten aus der Gruppenphase der Champions League das Teilnehmerfeld.

Nachtrag: Der Pokalsieger erlebte im Training am vergangenen Montag eine Schrecksekunde: Jessica Oldenburg (23) verdrehte sich das linke Knie, konnte nicht weiter trainieren. Nach einer MRT-Untersuchung im Buxtehuder Elbe-Klinikum gab es eine leichte Entwarnung. Die Rückraumspielerin zog sich eine Kapselzerrung und einen Bluterguss im linken Knie zu, fällt "nur" für zwei bis drei Wochen aus.