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Ein Wochenende nach Maß!

Friederike Gubernatis war acht Mal erfolgreich (Foto: oh)
 
Der Deutsche Meister kommt aus Buxtehude (Foto: oh)

Buxtehudes Handball-Jugend ist Deutscher Meister / Damen-Team behauptet in der Tabelle Platz drei


ig. Buxtehude. Besser kann eine Saison kaum enden: Die weibliche B-Jugend des Buxtehuder SV ist Deutscher Meister 2014. Das Frauen-Bundesliga-Team gewinnt in Leverkusen mit 30:29, erkämpft sich Platz drei in der Tabelle.

Ein schöneres Geburstags-Präsent konnte es für Trainer Steffen Birkner nicht geben. Der BSV-Handball-Nachwuchs schenkte dem Coach zum 34. Geburtstag den deutschen Titel. Beim Final-Four in Birkenau krönte die Jugend B ihre tolle Saison mit einem 32:18-Erfolg im Endspiel über HSG Blomberg-Lippe. Die Handballer des Buxtehuder SV freuen sich über den ersten nationalen Titel der Vereinsgeschichte. 50 Buxtehuder Fans - Eltern, Geschwister und Mitglieder des Fan-Club Has’ und Igel - feierten ihre „Heldinnen“ mit minutenlangen Ovationen!

Die Buxtehuder Deerns ließen in der Partie nichts anbrennen, waren dem Kontrahenten von Beginn an überlegen. Im Halbfinale hatte sich der BSV gegen TSV Birkenau durchgesetzt (33:21). Im zweiten Halbfinale bezwang Blomberg-Loppe die SV 64 Zweibrücken.

Fragt man nach dem Erfolgsgeheimnis dieser Mannschaft, so fällt zunächst eines auf: Sieben Spielerinnen der B-Jugend spielen bereits seit frühester Kindheit gemeinsam im BSV Handball, errangen 2008 als weibliche E-Jugend ihren ersten Hamburger Meistertitel! Fünf dieser Spielerinnen von damals gehörten beim Final Four in Birkenau zur ersten Sieben! Später wurde die Mannschaft ergänzt um die Hamburger Talente Stephanie Lukau und Julia Herbst sowie Franziska Fischer und Imke Wulf aus Harsefeld, Louisa Scheruhn aus Hollenstedt, Anika Studier aus Stelle sowie Mia Leun.

Und noch eines fällt auf: Die Mütter von drei Mädchen dieser Mannschaft - Emily Bölk, Natalie Axmann und Louisa Scheruhn - haben vor 20 Jahren Buxtehuder Handball-Geschichte geschrieben, als sie in Oslo erstmals einen Europa-Pokal für den BSV gewannen.

Trainer Steffen Birkener arbeitet mit den erfolgreichen Mädchen der B-Jugend seit 2008, in den letzten Jahren unterstützt von Heike Axmann. Die Trainingsumfänge und -intensität wurden frühzeitig erhöht, die Mädchen absolvierten bis zu fünf Einheiten pro Woche. Mehrere B-Jugendliche spielten in dieser Saison auch schon erfolgreich A-Jugend-Bundesliga (JBLH) unter Chef-Trainer Dirk Leun, gewannen beim Final Four in Leipzig Ende April die Bronzemedaille!

BSV-Manager Peter Prior ist glücklich über den ersten nationalen Titel, nachdem die Bundesliga-Mannschaft dreimal Deutscher Vize-Meister wurde und im DHB-Pokalfinale bis heute vier Mal zweiter Sieger blieb: „Nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte gehören wir im weiblichen Bereich endgültig zu den Top-Vereinen in Deutschland!"

Das BSV-Damen-Team überzeugte in der Bundesliga-Meisterrunde im letzten Spiel der Saison mit einem starken Schluss-Spurt, behauptete damit gegen den direkten Mitstreiter Platz drei hinter dem deutschen Meister Thüringen und dem Pokalsieger Leipzig. "Wir haben hoch einmal ein richtig gutes Spiel gezeigt, besonders im Angriff sehr gut agiert. Auf jede Aufgabe, die uns Leverkusen stellte, wussten wir die passende Antwort." Platz drei nach dieser schwierigen Saison sei ein super Resultat, "auf das wir alle stolz sein können".

Friederike Gubernatis war acht Mal erfolgreich, verwandelte vier Siebenmeter. Jessica Oldenburg erzielte sieben und Marcella Deen sechs Tore.