Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Eine gelungene Generalprobe

Verletzte sich: Yara Nijboer (Foto: BSV)

Sieg im Blitz-Turnier: Der Buxtehuder SV beendet mit einem Erfolgserlebnis seine Vorbereitung / Schock: Yara Nijboer verletzt sich schwer / "Heißes Duell" mit Oldenburg erwartet

ig. Buxtehude. Handball-Bundesligist Buxtehuder SV blickt optimistisch auf die neue Bundesliga-Saison. Eine Woche vor dem Saisonstart gewann die Mannschaft um Kapitänin Antje Lenz beim Blitzturnier in Blomberg beide Partien gegen die Bundesliga-Konkurrenten aus Dortmund und Blomberg. Am kommenden Samstag, 10. September, startet der BSV mit dem Nord-Derby gegen VfL Oldenburg. "Uns erwartet ein heißes Derby", sagt BSV-Trainer Dirk Leun. Anwurf in der Halle Nord: 16 Uhr. Karten gibt es unter www.ticketmaster.de sowie im BSV-Shop.
Der BSV gewann in Blomberg mit 24:18 gegen Borussia Dortmund und mit 23:18 gegen den Gastgeber HSG Blomberg-Lippe. Friederike Gubernatis war mit sieben Treffern die beste Werferin im ersten Spiel und Nationalspielerin Lone Fischer mit acht Toren im zweiten Spiel. Zu Beginn des Blitzturniers hatte Blomberg die ersatzgeschwächten Dortmunderinnen mit 20:13 bezwungen. Die Spielzeit betrug zweimal 20 Minuten. Bitter: Die 23-jährige Niederländerin Yara Nijboer riss sich beim Spiel gegen Dortmund das vordere Kreuzband im linken Knie, wird dem Buxtehuder SV lange Zeit fehlen. Nach Lena Zelmel ist Nijboer bereits die zweite Spielerin, die sich in der Vorbereitung schwer verletzte. „Yaras Verletzung ist besonders schmerzhaft, weil sie in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht hat und auf dem besten Weg zu einer echten Verstärkung gewesen ist."
Was den Coach freute: das schnelle Umschalten im Spiel klappte. "Wir haben die zweite Welle gut, phasenweise sehr gut, umgesetzt." Unzufrieden zeigte sich der Handball-Lehrer mit der Wurfquote aus dem Rückraum und dem Kombinationsspiel. Die Erkenntnisse aus dem Turnier will Leun "nicht auf die Goldwaage legen". Das Turnier sei eine typische Generalprobe gewesen. "Die Teams haben langsam und müde gewirkt, sie wollen, dass der Punktspielbetrieb los geht", so Leun.