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Eine neue Halle ist wieder im Gespräch

Hafenchef und HSV-Präsident Jens Meyer als Gastredner beim BSV-Sponsorenabend


ig. Buxtehude.
Jens Meier, Hamburger Hafen-Chef und HSV-Präsident, war Gast und Redner beim traditionellen Sponsoren-Meeting des Buxtehuder SV zum Saisonabschluss im Autohaus BMW Stadac. Auf der Bühne war der Pokal zu bewundern, daneben wurde das erfolgreiche BSV-Team gefeiert.
Gastredner Meier sprach von großen Herausforderungen, die auf Hamburg zukommen würden. Die Olympischen Spiele - 2024 oder 2028 - sieht er als große Chance, die Hansestadt wirtschaftlich voranzubringen. Die Chancen, dass die "Spiele" in der Hansestadt stattfinden, bezeichnete er als 50:50. Ausdrücklich zog der HSV-Präsident das Hamburger Umfeld mit ein. "Vielleicht gibt es einen Sogeffekt für Sponsorengelder nach Buxtehude." BSV-Marketing-Chef Thorsten Sundermann überreichte dem Hafen-Chef einen blau-gelben Schal. Den solle er als Zuschauer bei einem Handballspiel des BSV tragen.

BSV-Geschäftsführer Michael Schmidt beklagte die Handball-Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, die auch Auswirkungen auf die Präsentation der Sponsoren habe. Und stellte in seiner Ansprache "die besorgniserregenden Finanzen" heraus. Buxtehude fehlen für die anstehende Saison 200.000 Euro. Der Gesamtetat beträgt 1 Million. Das Team habe vorbildlich gehandelt, im nächsten Etat auf 100.000 Euro verzichtet. Schmidt wandte sich an Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt und Landrat Michel Roesberg. Beide mögen helfen, Türen für neue Sponsoren öffnen. "Um den Bundesliga-Handball zu sichern." Roesberg und Oldenburg-Schmidt versprachen, sich "ohne Wenn und Aber für den Verein und den möglichen Bau einer neuen Halle zu engagieren".
Rückraum-Spezialistin Isabell Klein meinte im Gespräch mit Moderator Sundermann, sie hätte gern beide Titel mitgenommen. Aber dennoch habe das Team eine überragende Saison gespielt. "Wir wussten, nächste Woche ist unser Heimspiel in Hamburg. Wir wollen diesen Titel."

Die beste Torjägerin der Bundesliga, Jessica Oldenburg, wurde nach dem bleibenden Moment der Saison gefragt. Die Antwort: "Die unfassbare Stimmung in der Hamburger Sporthalle vor und nach dem Finale."
Der langjährige Betreuer Michael Jungblut sieht den Gewinn des DHB-Pokals im Vergleich zu den Europapokal-Gewinnen 1994 und 2010 als hochrangiger an. Das Ziel für die Zukunft sei der Meistertitel 2016. Für BSV-Coach Dirk Leun ist der Cup-Erfolg nur das "Sahnehäubchen". Konzept und Philosophie des Vereins seien stimmig. "Die Gesamtleistung mit der Kontinuität der letzten fünf Jahre ist höher einzuschätzen als der Pokalgewinn." Weiterhin gelte es, junge Spielerinnen in die Bundesliga zu führen. Leun: Der Weg sei geebnet. Das belege ja auch der dritte Platz der A-Jugend in der Meisterschaft.