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Eine zentrale Größe

Stütze in der Abwehr und im Angriff: Jessika Oldenburg (Foto: BSV)
Bundesliga: Neuer Vertrag! Rekord-Knipserin Jessica Oldenburg bleibt in Buxtehude /
ig. Buxtehude. Neuer Vertrag für Jessica Oldenburg: Die Rückraumspielerin verlängerte ihren Vertrag beim Handball-Bundesligisten Buxtehuder SV bis 2018. Für "Jessi" ist es bereits die fünfte Vertragsverlängerung beim BSV. Sie spielt schon seit 2009 für den Club. Die 1,82 Meter große Rekord-Knipserin kam damals als 17-Jährige von der TSG Wismar an die Este, warf gegen Göppingen am 19. November ihr 500. Bundesliga-Tor, ist damit die 13. BSV-Spielerin im erlauchten "Kreis der 500er".
Sie freue sich sehr, noch ein weiteres Jahr für Buxtehude spielen zu dürfen. "Wir sind als Mannschaft sehr schnell zusammengewachsen, haben viel Spaß zusammen und wollen gemeinsam etwas erreichen. Das hat mich motiviert, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern." Trainer Dirk Leun: "Jessi ist für mich eine zentrale Größe in Abwehr und Angriff."
Mit dem BSV gewann die Ex-Junioren-Nationalspielerin bereits 2010 den Challenge-Cup. Die bisher erfolgreichste Saison war für die Rechtshänderin 2014/15. Am Pokalsieg und der deutschen Vizemeisterschaft war sie maßgeblich beteiligt und mit 155 Bundesligatoren nicht nur die erfolgreichste Buxtehuder Werferin, sondern die beste Feldtorschützin der gesamten Liga. Folgerichtig wurde sie von den BSV-Fans zur "Spielerin der Saison 2014/15" gewählt.
In der vergangenen Spielzeit fiel Oldenburg nach einer Knie-Operation mehrere Monate aus, hatte auch zu Beginn dieser Saison noch Anlaufschwierigkeiten. Mit inzwischen 40 Saisontoren nähert sie sich aber jetzt der alten Stärke wieder an. Beruflich ist die gelernte Industriekauffrau als Assistentin im Bereich Projektmanagement bei Airbus in Finkenwerder tätig.
Übrigens: Der BSV verlor in Grömitz ein Testspiel gegen den dänischen Erstligisten Nykøbing mit 33:39. Keine Überraschung: Beim Buxtehuder Team fehlten wichtige Spielerinnen. Trainer Leun musste auf den Einsatz seiner EM-Teilnehmerinnen Emily Bölk, Lone Fischer, Lynn Knippenborg und Michelle Goos verzichteten. Friederike Gubernatis fiel krankheitsbedingt aus. Der BSV führte in Halbzeit eins schon mit sechs Toren. Halbzeitstand: 18:17. Oldenburg gelangen zehn Tore.
Bis Weihnachten stehen Athletik- und Wurftraining auf dem Stundenplan. Am 27. Dezember hat Leun erstmals wieder die gesamte Mannschaft zusammen. Am 28. Dezember trifft sein Team auswärts auf den Thüringer HC.