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Entscheidung erst in der Schlussphase

ngehängtes Foto zum Thema „Die Leipziger Abwehr machte es dem BSV-Angriff nicht leicht. Hier wird Evelyn Schulz am Wurf gehindert. (Foto: Kall)

Bundesliga: Der Buxtehuder SV unterliegt dem HC Leipzig / Großartiger kämpferischer Einsatz


ig. Buxtehude. Handball-Pokalsieger Buxtehuder SV verlor am vergangenen Sonntag in der mit 1.600 Zuschauern ausverkauften Halle Nord das Heimspiel gegen den favorisierten HC Leipzig mit 21:25. Die Buxtehuderinnen war mit dem neuen Bundesliga-Spitzenreiter lange auf Augenhöhe, besaßen bis zum Stand von 17:17 alle Chancen: Beim Ausgleich durch Jana Podpolinski kochte die Halle Nord. Als anschließend Paula Prior die Gastgeberinnen sogar in Führung hätte bringen können, warf sie am Tor vorbei.
Plötzlich zeigte sich die Mannschaft wieder verunsichert. Im Angriff klappte nichts mehr und auch in der Abwehr fand das Team keinen Zugriff mehr. In dieser Phase avancierten Karolina Kudlacz-Gloc und Saskia Lang zu den HC-Matchwinnern. Beide erzielten zusammen acht der letzten neun Tore. Lediglich Antje Lenz, die sich Bestnoten verdiente und nach dem Spiel zur Spielerin des Tages gekürt wurde, war es zu verdanken, dass der BSV bis kurz vor dem Ende in Reichweite blieb. Als Lone Fischer nach über sechs Minuten per Siebenmeter wieder einen Treffer erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn auf. Doch in der Schlussphase zeigte Leipzig gute Nerven, gewann am Ende deutlicher, als es der Spielverlauf hergab.

Beste Werferin für den BSV, der weiterhin auf Tabellenplatz sieben rangiert, war Rückraum-Spielerin Randy Bülau mit fünf Toren. Bestnoten verdiente sich Keeperin Antje Lenz. "Wir haben über weite Strecken in der Abwehr gute Arbeit geleistet. Der bessere Kader und die bessere Qualität im Rückraum haben die Partie entschieden", bilanzierte Buxtehudes Trainer Dirk Leun. "Wenn wir keine Top-Leistung abliefern, können wir nicht gewinnen."

Seiner Crew bescheinigte er großartigen kämpferischen Einsatz. In der Offensive habe sein Team aber zu selten den Richtungswechsel gesucht. Er könne dafür der Mannschaft dafür keinen Vorwurf machen. "Wir haben eine junge Mannschaft und müssen uns noch entwickeln. Entsprechend ziehe ich viel Positives aus dem Spiel." Sein Gegenüber Norman Rentsch: "Wir haben beherzt zugegriffen. Im Angriff konnten wir die Abwehr des BSV immer wieder in Bewegung bringen."

Das nächste BSV-Auswärtsspiel: Samstag, 20. Februar, gegen Leverkusen.