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Gnadenlos weggedrängt

Gnadenlos weggedrängt - der Buxtehuder Andreas Stellen (Foto: oh)

Das Finale in Schweden erreicht / Andreas Steffen wird Sechster beim 5. Lauf zur EuropeanRX in Höljes

ig. Buxtehude. Vor 35.000 Zuschauern ist der Knoten endlich geplatzt: Beim Magic Rallycross-Weekend im schwedischen Höljes erreichte der Buxtehuder Andreas Steffen das begehrte Finalrennen.

Alljährlich trifft sich die Rallycross-Elite zum Saisonhighlight in Schweden. Weit
mehr als 100 Teilnehmer zündeten ein Motorsport-Feuerwerk für die Fans, die
zum Großteil eine Woche an der Strecke campten und feierten. Bei den Super1600 traf Steffen auf 26 Mitbewerber, dem bisher stärksten Feld in 2014, beendete die Qualifikation auf dem 12. Rang.
Nach drei guten Vorläufen am Samstag musste Steffen eine Schrecksekunde überstehen. Im vierten Heat am Sonntag erwischte er einen guten Start, quetschte sich in der ersten Kurve hinter dem Führenden ins Feld - und wurde gnadenlos weggedrängt.
Die Zeit war dahin und das Team musste um den Finaleinzug zittern. Die Ergebnislisten gaben aber den Weg frei für das Halbfinale der Super1600, dass der Rallycross-Spezialist auf dem dritten Rang beendete, sich erstmals einen Platz für das Finale der besten Sechs sicherte.
In das letzte Rennen startete der Buxtehuder gewohnt gut, rutschte aber in den ersten Kurvenkombinationen von der Piste, wühlte sich durch den Sand und fuhr dem Feld hinterher. „Ich musste in den ersten Kurven alles probieren. Schließlich fuhr ich mit den besten Sechs", resümierte Steffen, der trotz des Ausrutschers im Finale zufrieden war. „Das Finale war bisher nur zum Greifen nahe. Nun waren wir dabei.“
Am kommenden Wochenende werden die Karten neu gemischt. Die WorldRX
und EuropeanRX-Strecke auf dem Jules Tacheny Circuit in Mettet (Belgien) ist
für alle Beteiligten neu. Mit dem sechsten Rennen der Welt- und Europameisterschaft geht die Europameisterschaft in eine kurze Sommerpause.