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Halle Nord soll zu einer „Festung“ werden

 

Buxtehuder SV steht vor einem Umbruch/ Sechs neue Spielerinnen dabei / Saisonauftakt gegen Oldenburg


ig. Buxtehude. Buxtehuder Bundesliga-Coach Dirk Leun und Manager Peter Prior sprechen von einem Umbruch, von einem Neuanfang. „Sechs junge Handballerinnen müssen integriert werden“, so Coach Leun. „Wir haben für die neue Saison ein Team aus jungen und erfahrenen Akteuren. Es ist ein Start, den wir alle mit einem positiven Gefühl angehen werden. Wir werden sehen, wie weit uns das bringen wird.“ Für eine Prognose müsse man aber erst die Vorbereitung abwarten.
Der Buxtehuder SV startete in der vergangenen Woche in die Saisonvorbereitung. Vierzehn Spielerinnen absolvierten die Übungseinheit, unter ihnen auch fünf der sechs Neuzugänge. Einzig Rückraumspielerin Lynn Knippenborg (24), die im erweiterten Olympia-Aufgebot der Niederlande steht und sich mit der Nationalmannschaft auf die Spiele in Rio vorbereitet, fehlte noch.. Nach vielen Jahren mit hoher personeller Kontinuität wurden nach der abgelaufenen Saison acht Spielerinnen verabschiedet - unter ihnen langjährige Leistungsträgerinnen wie Isabell Klein (31, Nantes LAH), Randy Bülau (34, Karriereende) und Jana Podpolinski (29, Karriereende).
Auch Nachwuchskräfte wie Paula Prior (19) und Lynn Schneider (20) wurden an den Zwetligisten Rosengarten abgegeben. Dem gegenüber stehen sechs Neuzugänge, die es zu integrieren gilt: die beiden niederländischen Rückraumspielerinnen Lynn Knippenborg (24) und Yara Nijboer (23), Kreisläuferin Annika Meyer (22) und Rechtsaußen Maike Schirmer (26) vom VfL Oldenburg sowie Spielmacherin Lisa Prior (25) und Kreisläuferin Isabell Kaiser (23) von der SGH Rosengarten-Buchholz.
BSV-Manager Peter Prior macht den Fans Geschmack auf die neue Saison: „Die Fans dürfen sich auf eine interessante Mannschaft mit sechs neuen Spielerinnen freuen. Ich bin überzeugt, dass diese neue Mannschaft erfolgshungrig in die Saison geht. Bei den sportlichen Zielen sollten wir uns angesichts des Umbruchs nicht festlegen. Ich wünsche mir allerdings mehr Heimspiel-Punkte als in der vorangegangenen Saison. Das heißt: 15 Punkte plus x und das mit einem hoffentlich großen X.“
Der Kader sei in allen Positionen doppelt besetzt, so Prior. Das erhöhe den Konkurrenzdruck. Die Positionen Kreis und Rückraum Mitte wurden mit jeweils zwei Spielerinnen komplett neu besetzt. "Offen ist, wie sich die Konkurrenz aufgestellt hat“, sagt Coach Leun. Also: „Wir sind gut beraten, wenn wir den Ball flach halten." .
Ein Ziel geben beiden BSV-Macher aber preis. „Wir wollen, dass unsere Gegner in der Halle Nord wieder Angst haben.“ Leun freut sich auf die Arbeit mit dem neuen Team: „Wir haben in der neuen Saison einen interessanten Mix in der Mannschaft. Vor allem wollen daran arbeiten, zu Hause wieder eine Macht zu werden. Die Halle Nord soll wieder unsere Festung werden und unsere Fans sollen von den Heimspielen begeistert sein.“
In der siebenwöchigen Vorbereitung absolviert Buxtehude ein fünftägiges Trainingslager in Ringköbing/Dänemark (9. bis 14. August) und einige Turniere und Testspiele. Den Auftakt macht traditionell der Wittlicher Handball-Cup am 6. und 7. August, bei dem unter anderem auch die Bundesligisten aus Leipzig, Leverkusen, Dortmund und Bietigheim antreten. Es folgt der Elbmarsch-Cup in Stove am 20. August mit dem VfL Oldenburg, dem SVG Celle und der SGH Rosengarten-Buchholz sowie eine Woche später das Wunderhorn-Turnier in Oldenburg (27. und 28. August). Außerdem stehen Test-Spiele gegen den dänischen Erstligisten Nyköbing NF und Yara Nijboers ehemaligen Verein Sercodac Dalfsen an. Den letzten Härtetest absolviert das Leun-Team am 3. September beim Turnier in Blomberg, ehe am 10. September (16 Uhr) die Bundesliga-Saison mit dem Heimspiel gegen den VfL Oldenburg beginnt.