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Jubel bei der Siegerehrung: Josephine Noack aus Buxtehude ist Vize-Europameisterin beim Cross-Triathlon

Josephine Noack aus Buxtehude (vorne) hat sich für die Cross-Triathlon-Weltmeisterschaft auf Maui qualifiziert (Foto: Simon Pech, www.augen-futter.com)
wd. Buxtehude. Die Vize-Europameisterin beim Cross-Triathlon kommt aus Buxtehude: Josephine Noack (21) hat in Zittau bei der XTerra Division Female 20-24 den zweiten Platz erreicht und sich damit für die Weltmeisterschaft im Oktober auf Maui (Hawai) qualifiziert. "Es hätte nicht besser laufen können", so die junge Ausnahme-Sportlerin. "Dafür hat sich all die Mühe im Training gelohnt."
1,5 Kilometer Schwimmen im See, 36 Kilometer auf dem Mountainbike (MTB) und zehn Kilometer Crosslauf legte die junge Athletin, Mitglied der Radsportsparte im BSV, in insgesamt drei Stunden, 33 Minuten und 17 Sekunden zurück. "Das Neoprenverbot im See kam mir als gute Schwimmerin zu Gute", sagt Josephine. "Ich war als zweite an der ersten Boje, einem entscheidenden Punkt, da es dort oft zu Gedränge kommt." Am Ziel angekommen ging es darum, schnellstmöglich zum Rad zu laufen. "Vor dem Wettkampf hatte ich mir den Weg zum Rad genau gemerkt", sagt Josephine Noack. "Denn durch die Anstrengung verliert man schnell den Überblick."
Das MTB-Gelände sei zunächst leicht gewesen, so dass die Buxtehuderin ein hohes Tempo fahren konnte. "Im Wald war es dann technisch sehr anspruchsvoll: steile Anstiege, Wurzeln und Steine", erzählt die Sportlerin. "Das war anstrengend, weil ich zwei Stunden lang permanent konzentriert bleiben musste, um Fahrfehler zu vermeiden. Aber ich fühlte mich gut auf dem Rad." Beim anschließenden Crosslauf mit steilen, kurzen Anstiegen und Treppen ging es darum, schnell einen zügigen Rhythmus zu finden. "Ich behielt die Strategie vom Radfahren bei, mich zu konzentrieren und in der Ebene zügig voran zu kommen", so Josephine Noack. Auch wenn Überholen einer Athletin und und der folgende steile Anstieg die BSV-Sportlerin an ihre Grenze brachten: Für einen Jubelsprung bei der Siegerehrung reichte die Kraft noch.