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"Kracher-Spiel" in Buxtehude

Ulrika Agren fliegt in Richtung Tor (Foto: oh)

Bundesligist Buxtehuder SV trifft im Neuen Jahr gleich auf die Werkselfen

ig. Buxtehude. Viel Zeit zum Verdauen des Weihnachts-Braten bietet der Spielplan der Handball-Bundesliga Frauen (HBF) wahrlich nicht. Im ersten Heimspiel des neuen Jahres kommt es am Samstag, 4. Januar um 16 Uhr gleich zum Bundesliga-Klassiker gegen Bayer Leverkusen.
„Das Aufeinandertreffen mit den Werks-Elfen ist stets hoch attraktiv und spannend. Die Partie ist der absolute Kracher“, sagt BSV-Manager Peter Prior. Für das Spiel gegen Leverkusen sind nur noch wenige Sitzplätze im Verkauf. Prior: „Ich wünsche mir für unsere Mannschaft, dass die Halle ausverkauft ist und die Fans das Team leidenschaftlich unterstützen.“
Bereits am 28. Dezember stand der 12. Spieltag mit den ersten Partien der Rückrunde 2013/14 auf dem Programm. Der Buxtehuder SV startete mit dem schweren Auswärtsspiel bei FrischAuf Göppingen in die zweite Hauptrunden-Hälfte. Am 30. Dezember empfingen die drittplatzierten Buxtehuderinnen im Nord-Derby den VfL Oldenburg zum Nord-Derby (Ergebnisse standen zum Redaktions-Schluss noch nicht fest).
Nachtrag: Die Handball-WM der Frauen in Serbien ging mit einem Paukenschlag zu Ende. Brasilien setzte sich als zweite nicht-europäische Mannschaft die Krone auf. Doch nicht nur die Damen vom Zuckerhut, auch die DHB-Frauen sorgten lange für Furore, gewannen sechs Spiele in Folge, scheiterten erst im Viertelfinale an Dänemark. Während das Team beim Abenteuer in Novi Sad auf ihre Spielführerin Isabell Klein, die Mitte Februar ihr erstes Kind erwartet, verzichten mussten, bekamen die Handball-Fans umso mehr von ihr zu hören: Die Buxtehuderin trat erstmals als Expertin bei Sport1 auf, das alle WM-Spiele mit deutscher Beteiligung live übertrug.
Sie sei hinter dem Mikrofon überhaupt nicht nervös gewesen gewesen, berichtet die Handballerin. „Wenn man vor hunderten von Zuschauern in eine Handballhalle einläuft, steht einem doch eine viel schwerere Aufgabe bevor." Die Wochen beim Sender hätten ihr viel Spaß gemacht. Sie könne sich vorstellen, Moderatoren-Tätigkeit zu wiederholen. „Aber meine berufliche Zukunft sehe ich auf dem Handballfeld. Wenn alles gut läuft, möchte ich nach der Geburt wieder voll angreifen.“