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Lone bleibt dem BSV erhalten

Lone Fischer wirft weiter für den Buxtehuder SV die Tore (Foto: BSV)

Buxtehuder SV verlängert Vertrag mit Nationalspielerin bis 2019 / Final Four wieder in Hamburg?

ig. Buxtehude. Handball-Bundesligist Buxtehuder SV plant für seine Zukunft, setzt dabei weiter auf Kontinuität. Der Tabellenvierte hat den Vertrag mit Nationalspielerin Lone Fischer (28) um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Nach den Rückraumspielerinnen Friederike Gubernatis und Jessica Oldenburg ist Fischer bereits die dritte Spielerin, die den Norddeutschen über die Saison hinaus erhalten bleibt.
BSV-Trainer Dirk Leun freut sich „auf zwei weitere Jahre der Zusammenarbeit mit Lone". Sie habe sich in Buxtehude nicht nur zur Nationalspielerinn, sondern auch zu einer der zuverlässigsten Leistungsträgerinnen mit einer starken Persönlichkeit entwickelt.
Fischer spielt bereits seit knapp neun Jahren beim Buxtehuder SV. 2008 kam die gebürtige Schleswigerin als frisch gebackene Junioren-Weltmeisterin zum BSV, ebenso wie ihr jetziger Vereins-Trainer und damaliger Nationalmannschafts-Coach Leun. Bis heute erzielte die Linksaußen in 190 Bundesliga-Spielen 682 Tore, steht auf Platz sieben der ewigen BSV-Torschützen. Vor ihr rangieren prominente Namen wie Stefanie Melbeck (1.033), Susanne Petersen (geb. Henze, 936), Melanie Schliecker (907) oder Andrea Bölk (872).
In Buxtehude entwickelte sich Lone Fischer auch zur Nationalspielerin, erzielte in 34 Länderspielen 66 Tore für Deutschland. Bei der Handball-Europameisterschaft in Schweden im vergangenen Dezember überzeugte Fischer mit dem DHB-Team, erspielte einen bemerkenswerten sechsten Platz. Ihr großes Ziel: die Heim-WM im Dezember.
Auf dieses Ziel könne sie sich beim BSV optimal vorbereiten, sagt Fischer. „Ich fühle mich in Buxtehude wohl und habe auch nach neun Jahren noch das Gefühl, mich weiterentwickeln zu können. Ich bin mir sicher, dass wir uns mit dieser Mannschaft noch entwickeln und einiges erreichen können. Hierzu will ich als erfahrene Spielerin gerne beitragen."
Außerdem: Das Pokal-Final-Four ist komplett. Serienmeister Thüringer HC zog als letzter Vertreter in die Runde der vier besten Teams ein. Die Thüringerinnen gewannen gegen den Bundesliga-Kontrahenten Frisch Auf Göppingen mit 31:26. Die SG BBM Bietigheim, die TuS Metzingen und der Buxtehuder SV hatten sich bereits für die Pokal-Endrunde qualifiziert.
Das Final Four um den DHB-Pokal findet in diesem Jahr am 27. und 28. Mai statt. Der Austragungsort steht noch nicht fest, die vier Halbfinalisten können sich für die Ausrichtung bewerben. Wie bereits vermeldet, wird der Buxtehuder SV eine Bewerbung mit der Sporthalle Hamburg einreichen.
Nach der gelungenen Premiere 2015 könnte das Final Four zum zweiten Mal in die Hansestadt kommen. Manager Peter Prior: "Hamburg hat auf unsere Anfrage sehr positiv reagiert und uns Unterstützung zugesagt. Mit dem Tag des Handballs im März, dem Final Four der Männer im April, dem Final Four der Frauen im Mai und dem Final-Wochenende der Frauen-Weltmeisterschaft im Dezember könnte Hamburg seine Position als Handball-Metropole einmal mehr unterstreichen", so Prior. "Ich glaube, wir waren vor zwei Jahren ein guter Gastgeber und haben eine ordentliche Visitenkarte abgegeben. Hamburg ist handballbegeistert.“
Das nächste BSV-Heimspiel: Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr gegen Bietigheim.