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Martin Kind beim BSV:Der Präsident von Hannover 96 war Gast beim Sponsorenabendder Bundesliga-Handballdamen

BSV-Marketingleiter Thorsten Sundemann (v. li.), Martin Kind, die Gastgeber Dirk und Jan Busse vom Autohaus Tobaben und BSV-Manager Peter Prior
Mit Martin Kind hatte Thorsten Sundermann, noch amtierender BSV-Marketingleiter, beim Sponsorenabend der BSV-Handballbundesliga-Damen im Autohaus Tobaben am Brillenburgsweg einen prominenten und streitfreudigen Gesprächspartner auf der Bühne. Kind, Hörgeräterhersteller und seit 2014 Präsident von Hannover 96, machte auch gleich zu Beginn des Gesprächs deutlich, dass er Konflikte liebe: "Die BSV-Bundesliga-Damen brauchen mehr Geld? Also machen Sie!", forderte er die Sponsoren kurz und bündig auf. Der Buxtehuder Frauenhandball sei eine einzigartige Erfolgsgeschichte und wichtig für das Stadtmarketing.
Fußballfans kennen Martin Kind als vehementen Gegner der 50+1-Regel. Diese soll Vereine vor skrupellosen oder auch unkundigen Investoren schützen, indem bei ausgelagerten Profimannschaften die Mehrheit der Stimmanteile beim Mutterverein bleiben. "Der deutsche Fußball muss sich für Investoren öffnen. Die Vereine brauchen eine Kapitalerhöhung, um wettbewerbsfähig zu bleiben", hält Kind dagegen, der Hannover 96 vor rund 20 Jahren nach dem Abstieg in die Regionalliga zurück in die Bundesliga geführt hat. "Deutschland stagniert, während sich andere Vereine weiter entwickeln. Hier stimmen die Rahmenbedingungen nicht." Bei der Auswahl der Investoren müsse man jedoch sehr sorgfältig vorgehen. "Beim Fußball geht es um Nachhaltigkeit, da muss man schon genau darauf achten, wer als Investor in Frage kommt", so Martin Kind. Bei Hannover 96, einer GmbH, gebe es nur Gesellschafter aus der Region, die sich mit dem Verein identifizieren. "Engagieren Sie sich, um die Entwicklung voran zu treiben", richtet sich Kind an die Buxtehuder.
Damit stieß er in die gleiche Art von Horn, in das BSV-Manager Peter Prior zuvor schon für den Handball in Buxtehude gestoßen hatte: "Lassen Sie nicht nach", appellierte er an die anwesenden Sponsoren. Der dritte Platz der Bundesliga-Damen in dieser Saison sei ein sensationelles Ergebnis und auch die A-Jugend, die zum sechsten Mal in Folge Deutscher Meister geworden ist, verdiene Unterstützung. Seinen Dank richtete Peter Prior nicht nur an die Mannschaft, Trainer und Sponsoren, sondern auch an den scheidenden MarketingleiterThorsten Sundermann, der 15 Jahre lang tolle Arbeit geleistet habe. Und so war es auch Sundermann, der den am längsten andauernden Applaus des Abends erhielt.
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