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Schaulaufen der größten Talente

Werbung für die Finalrunde: Emily Bölk, Peter Prior, Präsident des Hamburger Handball-Verbandes Rolf Reincke, Lone Fischer, Geschäftsführer der Hochschule 21 Ulrich Freitag und Landestrainer Adrian Wagner (v.li.) - (Foto: oh)
 
Länderpokal war ihr erster großer Titel - Lone Fischer (Foto: oh)

Länderpokal-Finalrunde in Buxtehude und Horneburg / Vorfreude auf das Großereignis vor den Toren Hamburgs

ig. Buxtehude. Die Vorfreude auf die Länderpokal-Finalrunde in Buxtehude und Horneburg ist groß. Zuschauer und Fans können sich auf ein "Schaulaufen" der größten Talente Deutschlands freuen. Das wurde beim Pressegespräch deutlich, das am vergangenen Montag in der Hochschule21 in Buxtehude stattfand. „Wir werden vom 4. bis 6. April die besten Spielerinnen des Jahrgangs 1998, damit auch einige Bundesliga- oder vielleicht sogar Nationalspielerinnen der Zukunft erleben“, blickt Bundesliga-Manager und Organisationschef Peter Prior vom Buxtehuder SV erwartungsfroh auf das dreitägige Handball-Event, das der BSV gemeinsam mit dem VfL Horneburg ausrichtet.
Neben Prior waren Rolf Reincke, Präsident des Hamburger Handball-Verbands und DHB-Vizepräsident, Landestrainer Adrian Wagner sowie mit Lone Fischer und Emily Bölk zwei Spielerinnen anwesend, die über ihre Erfahrungen und Erwartungen mit dem Länderpokal berichteten. Fischer, Linksaußen des Bundesligisten Buxtehuder SV, gewann den Länderpokal 2004 mit der Auswahl Schleswig-Holsteins. Für sie war das Turnier ein besonderes Erlebnis und ein wichtiger Baustein ihrer Handball-Karriere. „Ich denke gerne an den Länderpokal zurück. Der Länderpokal war mein erster großer Titel. Wir sind als Außenseiter ins Turnier gestartet und haben am Ende ganz oben gestanden“, so die 25-Jährige, die aktuell in der Bundesliga gegen so manche Mitspielerin und Kontrahentin von damals spielt.
In die oberste Spielklasse will die 15-jährige Emily Bölk noch hin. Erste Erfahrungen sammelte die BSV-Jugend-Nationalspielerin im vergangenen Jahr. Bei der Endrunde der "97er" belegte sie in Wiesloch mit Hamburg einen guten dritten Platz. Entsprechend groß ist die Motivation in diesem Jahr: "In unserer Halle zu spielen gibt ein gutes Gefühl und motiviert ungemein."
Adrian Wagner, Landestrainer des Hamburger Handball-Verbands, hob ebenfalls die Bedeutung des Länderpokals für die Aktiven hervor. „Auf der einen Seite ist der Länderpokal neben der DHB-Sichtung das zweite große Sichtungs-Turnier für die zukünftige Jugend-Nationalmannschaft und damit eine großer Ansporn. Er sieht in seiner Mannschaft durchaus die eine oder andere Spielerin mit der Perspektive "Nationalmannschaft" und bekräftigt auch den Anspruch des Hamburger Handball-Verbands auf einen der vorderen Plätze. „Wenn die Mädchen ihr Potential abrufen, können wir eine Rolle bei der Vergabe des Titels spielen“, so der ehemalige Bundesliga-Profi.
Diese Hoffnung trägt auch Rolf Reincke, Präsident des Hamburger Handball-Verbands, in sich. Reincke stellte die enorme Entwicklung des Mädchenhandballs in Hamburg in den vergangenen Jahren heraus, sieht in der Länderpokal-Endrunde einen wichtigen Schritt zur weiteren Positionierung Hamburgs als Handball-Standort im männlichen und weiblichen Bereich.
Welche Bedeutung die Länderpokal-Endrunde im deutschen Handball besitzt, lässt sich auch an den Gästen erkennen, die sich für das Wochenende angesagt haben. Neben Frauen-Bundestrainer Heine Jensen und Jugend-Nationaltrainer Frank Hamann werden das DHB-Präsidium mit seinem Präsidenten Bernhard Bauer in Buxtehude sein. Parallel zum Turnier tagt außerdem die Jugendkommission des Deutschen Handball-Bundes in Buxtehude.
Als weiterer Höhepunkt des Wochenendes steigt im Anschluss an das zweite Halbfinale am Samstagabend das Nord-Derby in der Handball-Bundesliga Frauen zwischen dem Buxtehuder SV und dem VfL Oldenburg.
Anwurf in der Halle Nord: 20 Uhr.
Info: www.bsv-live.de/laenderpokal.