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Schwächen in der Abwehr

Stark in der Abwehr - mit Emily Bölk kam die Wende

Buxtehude nach Sieg in Berlin im DHB-Achtelfinale / Überragende Lone Fischer


ig. Buxtehude. Die Buxtehuder Handballerinnen bleiben im Rennen. Der Buxtehuder SV hat seinen zweiten Saisonsieg eingefahren und das Achtelfinale im DHB-Pokal erreicht. In der Neu-Auflage des Halbfinals vom Final Four in Hamburg siegte die Mannschaft von Trainer Dirk Leun bei den Füchsen Berlin mit 33:28, stürmt in das Halbfinale um den DHB-Cup. Die Auslosung der dritten Runde erfolgt am Mittwoch.

So erfreulich dass Erreichen der nächsten Pokalrunde ist, überzeugen konnte der Buxtehuder SV in Berlin nicht. Das Team offenbarte Schwächen insbesondere in der Abwehr und im Rückzugsverhalten, ermöglichte den Füchsen so relativ einfache Tore. Die Folge: Nach zwölf Minuten lagen die Berlinerinnen mit vier Treffern in Führung (7:11, 13. Minute). BSV-Coach Dirk Leun stellte um, brachte Emily Bölk in der Abwehr. Mit Erfolg. Mit mehr Einsatz, Kampf und Cleverness drehte der BSV das Spiel, ging mit 18:16-Führung in die Halbzeitpause.

Diese Führung gab der BSV bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Buxtehude hielt Berlin stets auf Distanz, konnte sich aber nicht vorentscheidend absetzen. Am Ende jedoch ging den verletzungsbedingt geschwächten Berlinerinnen die Kraft aus. Vor 250 Zuschauern, darunter 40 Buxtehuder Anhänger, war Lone Fischer die überragende Akteurin. Die Linksaußen zeigte sich in Länderspielform, erzielte bei zwölf Versuchen elf Tore und reiste nach dem Spiel direkt zur Nationalmannschaft. Der BSV spielt in der Bundesliga erst wieder am 18. Oktober in Oldenburg.