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Thüringen zum Abschied schlagen

Das Hinspiel in Bad Langensalza gewann der BSV überraschend (Foto: BSV)
bc. Buxtehude. Das letzte Spiel in der Halle Nord in dieser Saison ist für den Buxtehuder SV nochmal ein echtes Highlight. Heute um 16 Uhr ist die Mannschaft des Tabellenführers und amtierenden deutschen Meisters Thüringer HC zu Gast. Für acht Spielerinnen des BSV wird es nicht nur das letzte Heimspiel in dieser Saison sein, sondern generell das letzte Spiel in der Halle Nord. Sie werden Buxtehude nach der Saison verlassen und daher nach Abpfiff gebührend verabschiedet. Darunter ist auch das Trio Randy Bülau, Isabell Klein und Jana Podpolinski (Mädchenname Stapelfeldt), das die bisher erfolgreichste BSV-Ära seit 2008 prägte.
"Es ist erfreulich, dass wir zum Saisonfinale so einen Gegner in unserer Halle haben", meint Buxtehudes Trainer Dirk Leun. Er hofft, dass seine Mannschaft den Zuschauern ein hochklassiges Spiel zeigen wird. Dass seine Mannschaft den Tabellenführer ärgern kann, stellten die BSV-Frauen im Hinspiel unter Beweis. Mit 25:22 siegten sie in Bad Langensalza. Es war die erste Heimniederlage für die Mannschaft von Herbert Müller seit dem 28. April 2013.
Obwohl das Hinspiel gewonnen wurde, hält Leun eine Wiederholung der Überraschung für unrealistisch: "Aufgrund unserer personellen Situation sind die Voraussetzungen für eine Sensation nicht gegeben." Im Hinspiel fehlten mit Jessica Oldenburg, Lena Zelmel, Evelyn Schulz und Lone Fischer allerdings auch vier Spielerinnen. "Aktuell haben wir aber große Defensivprobleme", hadert Dirk Leun noch immer über die 33 Gegentore im Spiel gegen Göppingen. Sein Team müsse gegen Thüringen von der ersten Sekunde den Kampf annehmen, ansonsten würde der THC seine Mannschaft mit deren Tempospiel platt machen. Leun: "Wir dürfen nicht im ersten Gang starten, sondern direkt wie ein Maserati von 0 auf 100!"