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Top! BSV beendet seine Negativ-Serie

Erzielte fünf Treffer: Friederike Gubernatis (Foto: Kall)

Handball-Bundesliga: Buxtehude besiegt Dortmund „ohne Kreisläuferin“ mit 20:17

ig. Buxtehude. Mit hängenden Köpfen verließen die BVB-Frauen das Parkett in der Halle Wellinghofen. Jubel hingegen bei den Buxtehuderinnen und den 30 mitgereisten Fans. Handball-Bundesligist SV hat seinen Negativ-Trend gestoppt. Nach dem Horror-Februar mit vier Niederlagen in Folge gewann die Mannschaft von Trainer Dirk Leun am vergangenen Wochenende in Dortmund mit 20:17.
Es war kein hochklassiges Spiel, vielmehr eine Partie mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Bitter für den BSV: Im Abschlusstraining knickte Lynn Schneider um. Coach Dirk Leun: „Wir haben nominell ohne Kreisläuferin gespielt.“
BVB-Trainerin Ildiko Barna hatte die bittere Schlappe sogar ein wenig geahnt, als sie vor der Partie meinte: „Buxtehude wird mit reichlich Wut anreisen, das wird eine ganz harte Nuss.“ Stimmt: Im BVB-Angriffsmodus lief nichts: Sieben Tore in einer Hälfte stellen dem Team ein miserables Zeugnis aus.
Die Buxtehuder Abwehr - in dieser Partie mit einer 5:1-Variante mit Manndeckung von Maxi Hayn gegen Nadja Nadgornaja oder Carolin Schmele - überzeugte über 60 Minuten mit einer guten Leistung, mit viel Einsatzbereitschaft und Aggressivität. Der BSV begann mit Jana Podpolinski am Kreis. Nach 15 Minuten übernahm Friederike Gubernatis diesen Part bis zum Schlusspfiff. Trainer Leun wechselte wenig, tauschte nur zeitweilig Podpolinski gegen Paula Prior. Alle anderen Akteure spielten 60 Minuten durch. Eine Top-Leistung zeigte Youngster Emily Bölk, die Nationaltorhüterin Woltering sechs Mal überwand. Mit 20 Paraden konnte auch im Buxtehuder Tor Antje Lenz glänzen. Coach Leun zeigte sich erleichtert über die Rückkehr seiner dezimierten Mannschaft in die Erfolgsspur.
Weiter geht es am Samstag, 26. März, mit der Parie gegen Bietigheim in der Halle Nord.