Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Wenigstens nicht Russland"

Fällt verletzt für Wochen aus - Friederike Gubernatis (Foto: bsv)

EHF-Cup: Buxtehude trifft im deutsch-deutschen Achtelfinal-Duell auf Leverkusem / Drei Rückraumspielerinnen verletzt


ig. Buxtehude. „Wenigstens nicht Russland“, lautete der erste Kommentar des BSV-Trainers Dirk Leun, der am Dienstagvormittag den Liveticker zur Auslosung des Achtelfinals im EHF-Cup verfolgte. In der Runde der letzten 16 trifft der Buxtehuder SV im deutsch-deutschen Duell auf Bayer 04 Leverkusen. Das Hinspiel findet am 7. und 8. Februar in Leverkusen statt. Das Rückspiel am 14. Februar, 16 Uhr, ist in Buxtehude.
„Ein nationales Duell im Europapokal zu einem so frühen Zeitpunkt ist nicht schön, aber nicht zu ändern", sagt Manager Peter Prior. "Das werden zwei enge Spiele um den Einzug ins Viertelfinale. Wir werden alles dafür geben, am Ende diejenigen zu sein, die Deutschland auf internationalem Parkett weiter vertreten." Der Manager freue sich auf eine große Unterstützung der Fans im Hinspiel in Leverkusen.
Die beiden Vereine treffen damit sowohl im Viertelfinale des DHB-Pokals (4. Januar, Halle Nord) als auch im Europapokal-Achtelfinale aufeinander. In der aktuellen Bundesliga-Saison begegneten sich der BSV und die Werkselfen vor einem knappen Monat in der Smidt-Arena, die Partie endete 31:31.
Für den Buxtehuder SV ist es das dritte deutsch-deutsche Duell in seiner Europacup-Historie: 2010 gewann der BSV das Finale im Challenge-Cup gegen FrischAuf Göppingen (20:28, 28:26), 1991 setzte man sich im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger gegen den SC Magdeburg durch (16:21 und 23:13).
Wichtige Informationen zum Karten-Vorverkauf: Der Karten-Vorverkauf für beide Heimspiele - DHB-Pokal und Europapokal - hat inzwischen begonnen. Dauerkarten-Inhaber erhalten ein Vorkaufsrecht auf ihre Plätze bis Mittwoch, 10. Dezember. Karten-Bestellungen: Handball-Marketing Buxtehude, Tel. 04161- 99461-0.

Beim Europapokal-Rückspiel in Amsterdam stürzte Friederike Gubernatis bei einer Angriffsaktion unglücklich auf die rechte Hand und brach sich den Mittelhandknochen. Am vergangenen Mittwoch wurde die Linkshänderin von Mannschaftsarzt Dr. Wolfram Körner im Buxtehuder Elbe Klinikum operiert. Die BSV-Verantwortlichen rechnen mit einer Pause von mindestens vier bis sechs Wochen.

„Ich weiß nicht, was wir getan haben, dass uns das Schicksal in dieser Härte trifft. Aber da hilft kein Jammern. Wir müssen das Beste daraus machen“, so BSV-Trainer Dirk Leun. Gubernatis ist nach Isabell Klein (Mittelfußbruch) und Jana Podpolinski (Bruch im Talusknochen) die dritte Rückraumspielerin, die längerfristig und damit voraussichtlich auch für die nach der EM-Pause anstehenden Spitzenspiele ausfällt. Am 30. Dezember empfängt der BSV den VfL Oldenburg zum Nord-Derby.

Am 4. Januar kommt Bayer 04 Leverkusen zum DHB-Pokal-Viertelfinale in die Halle Nord. Außerdem stehen im Januar 2015 noch die Top-Spiele gegen den Thüringer HC (17.1.) und beim HC Leipzig (27.1.) an.