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"Wir brauchen große wie auch kleinere Spendenbeträge"

BSV-Geschäftsführer Peter Prior und Randy Bülau genossen den Abend in der Hochschule 21
bc. Buxtehude. Ein leises Raunen war im Hörsaal der Hochschule 21 zu vernehmen, als Peter Prior im Beisein vieler Sponsoren des Buxtehuder SV die besorgniserregenden Zahlen präsentierte. Verluste im mittleren sechsstelligen Bereich habe die "Handball Marketing GmbH" seit Bestehen eingefahren, verkündete der Geschäftsführer. In der Saison 2011/12 habe man einen Rekord-Verlust von mehr als 200.000 Euro erwirtschaftet.

Gründe dafür seien die gestiegene Professionalität in Sachen Trainingsaufwand, stagnierende Einnahmen sowie steigende Kosten für die Champions League und die Berufsgenossenschaft. Prior wollte deutlich machen, dass der Buxtehuder Leistungshandball entgegen der öffentlichen Wahrnehmung finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Nur durch eine Kapitalerhöhung der Gesellschafter habe der BSV die Verluste ausgleichen können.

Am vergangenen Freitagabend lud Handball-Bundesligist Buxtehuder SV seine Partner zum traditionellen Saisonabschluss-Event in die Hochschule 21 ein. Bei netten Gesprächen und leckerem Essen ließ man die Spielzeit ausklingen. Michael Schmidt, zweiter geschäftsführender Gesellschafter im Bunde, appellierte an die Anwesenden: "Gemeinsam mit Euch, unseren Sponsoren, wollen wir in der Zukunft noch mehr Unterstützer finden. Wir sind überzeugt von unserem Produkt."

Der neue Modus in der kommenden Spielzeit mit garantierten 16 Heimspielen sei noch attraktiver. Nach einer Vorrunde mit zwölf Mannschaften spielen die ersten sechs Teams den Meister in einer normalen Punktrunde mit Hin- und Rückspiel aus. Der Play-off-Modus ist Geschichte.

In Sachen Bau der neuen "Buxtehude Arena" sagte Schmidt: "Wir brauchen jetzt die Botschaft, dass sich viele Leute in die Bürgerstiftung einbringen wollen, damit wir gemeinsam dieses tolle Projekt für die gesamte Region verwirklichen können. Wir brauchen große wie auch eine kleinere Spendenbeträge." Noch könne aber nicht in die Stiftung eingezahlt werden, da das Geld nicht mehr zurückgezahlt werden kann, falls die Arena nicht gebaut wird. Schmidt: "Deshalb brauchen wir jetzt das Signal von möglichst vielen Spendern, dass sie bereit sind, ihren finanziellen Beitrag zu leisten."