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"Wir können es viel besser!"

Randy Bülau warf gegen den HC insgesamt 13 Tore (Foto: oh)

Buxtehuder SV erwartet Rostov zum Europapokal-Rückspiel / Trainer Dirk Leun verspricht einen "anderen" Auftritt

ig. Buxtehude. „Wir werden uns steigern müssen, haben dann eine realistische Chance, den Russinnen in eigener Halle Paroli zu bieten“, gab sich BSV-Trainer Dirk Leun nach der 23:25-Niederlage gegen den Thüringer HC optimistisch für das Viertelfinal-Rückspiel im EHF Cup Winner´s Cup am Samstag, 8. März, um 16 Uhr in der Halle Nord. Das Hinspiel verlor der Buxtehuder SV hoch mit 24:37 Toren. Ein Weiterkommen ist so gut wie unmöglich. „Wir wollen aber zeigen, dass wir es besser können. Ich verspreche einen anderen Auftritt als im Hinspiel“, so Leun.
Einen Schritt In die richtige Richtung hat die Mannschaft bereits am vergangenen Mittwoch gemacht. Gegen den Thüringer HC überzeugte der BSV zwar nicht spielerisch, wohl aber in kämpferischer Hinsicht. Der Coach: „Wir haben noch zu viele Fehler gemacht, aber wesentlich mutiger gespielt. Da müssen wir am Samstag weitermachen." In Rostov hatte der BSV vor allem in der ersten Halbzeit zu ängstlich agiert, sich phasenweise „wie das Kaninchen vor der Schlange“ verhalten.
Einen weiteren Schlüssel zum Erfolg sieht Leun in der Verbesserung des Zweikampfverhaltens. In Rostov und auch am Mittwoch gegen den Thüringer HC agierte die BSV-Defensive in diesem Bereich nicht gut. "Daran müssen wir jetzt arbeiten", sagt Leun.
BSV-Manager Peter Prior, der im Hinspiel in Russland dabei war und den Gegner live erleben konnte, erwartet eins der stärksten Teams, das jemals im Europapokal in der Halle Nord zu Gast war. „Vergleichbar mit den Gegnern in der Champions League." Prior wünscht sich, dass möglichst viele Zuschauer den BSV unterstützen.
Im Anschluss an das Cup-Spiel trifft die weibliche BSV-A-Jugend um 19 Uhr im Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft auf den TSV Birkenau. In dieser Partie stehen die Chancen auf ein Weiterkommen besser - auch wenn man den Gegner nicht so richtig einzuschätzen weiß. Birkenau hat wie der BSV die Gruppenphase der Jugend-Bundesliga Handball als Tabellenerster abgeschlossen. Im Achtelfinale setzte sich der Badenmeister gegen die benachbarte HSG Bensheim/Auerbach knapp durch (27:26). Das Rückspiel findet am 23. März um 14.30 Uhr in Birkenau statt.
Die ebenfalls von Dirk Leun trainierte A-Jugend besitzt somit zum zweiten Mal in Folge die große Chance, sich für das Final-Four um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Das sportliche Event findet zusammen mit der Pokal-Endrunde der Frauen am 26. und 27. April in Leipzig statt, bei der auch das Bundesliga-Team teilnimmt. Prior: „Das wäre ein Traum, mit zwei Mannschaften nach Leipzig fahren zu können.“