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"Wir wollten den vielen Fans mehr geben!"

Randy Bülau war im Spiel gegen Leipzig Buxtehudes beste Werferin (Foto: oh)
 
Beste Werferin bei der A-Jugend - Natalie Axmann (Foto: oh)

DHB-Pokal: Buxtehude scheitert im Halbfinale an Leipzig / A-Jugend sorgt beim Final Four-Wochenende für einen versöhnlichen Abschluss

ig. Buxtehude. Der Traum vom ersten nationalen Titel ist geplatzt! Auch im fünften Anlauf klappte es nicht mit dem DHB-Pokalsieg. Vor einer starken Kulisse mit 4.794 Zuschauern in der ARENA Leipzig unterlag der Buxtehuder SV am vergangenen Samstag im ersten Halbfinale des Final Four um den DHB-Pokal dem HC Leipzig mit 23:33.
„Der Sieg für Leipzig ist auch in der Höhe absolut verdient. Nach den kurzfristigen Ausfällen von Ulrika Agren und Josi Techert wurden uns die Grenzen aufgezeigt“, lautete die Analyse von Trainer Dirk Leun. Beste Werferin beim BSV: Randy Bülau (8/6). Im Finale besiegte Leipzig das Überraschungsteam von der HSG Blomberg-Lippe mit 36:26.
Bevor der Anpfiff erfolgte, mussten Dirk Leun und Mannschaft schon den ersten schweren Rückschlag hinnehmen: Kreisläuferin Ulrika Agren verletzte sich beim Abschlusstraining am Freitagnachmittag an der Schulter. Und nach wenigen Minuten musste auch Josephine Techert mit Kniebeschwerden ausgewechselt werden.
Der BSV lag schnell mit 1:4 im Rückstand. An der Dominanz des Gastgebers änderten änderten auch die Anschlusstreffer von Randy Bülau und Maxi Hayn nichts. Leipzig drückte dem Spiel seinen Stempel auf, spielte aus einer stabilen Abwehr mit hohem Tempo nach vorne, variierte die spielerischen mit den kämpferischen Akzenten. Entsprechend zogen die Hausherrinnen mit fünf Treffern in Folge auf 9:3 (14.) davon.
Trainer Dirk Leun reagierte, nahm eine Auszeit, stellte seine Abwehr von der 6:0-Formation auf eine 3:2:1-Deckung um, beorderte Spielmacherin Bülau an den Kreis. Diese Maßnahmen fruchteten zunächst. Buxtehude stabilisierte sich, gestaltete die Partie bis zum 8:13 (20.) offen. Aber vor allem Karolina Kudlacz und Susann Müller bekam die BSV-Abwehr nicht unter Kontrolle. Halbzeitstand: 17:11.
Der zweite Durchgang begann für den BSV gut: Bülau und Jana Stapelfeldt brachten ihren Club wieder in Schlagdistanz (13:18, 34.).
Doch wie schon im ersten Durchgang legten die konsequent spielenden Gastgeberinnen genau in diesen Momenten eine Schippe drauf, zogen vorentscheidend auf 23:14 (45.) davon. Da beim BSV jetzt auch zunehmend die Kräfte schwanden, war der Weg zum Leipziger Tor wie vernagelt. Eine enttäuschte Bülau dachte nach dem Spiel vor allem an die Fans: „Knapp 200 sind nach Leipzig gekommen, um uns zu unterstützen, denen hätten wir gerne mehr zurückgegeben.“ Coach Dirk Leun: „Glückwunsch an den HC. Der Sieg ist auch in der Höhe absolut verdient."
Der Buxtehuder Nachwuchs gewann in Leipzig das Spiel um Platz drei mit 33:24 gegen den THC Erfurt-Bad Langensalza, sorgte damit für einen versöhnlichen Abschluss des Final-Four-Wochenende. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit setzte sich die Mannschaft von Dirk Leun im zweiten Durchgang Schritt für Schritt ab, krönte die Saison mit einer fantastischen Leistung und der Bronzemedaille bei der Deutschen Jugend-Meisterschaft.
Leun: „Ein wirklich toller Auftritt. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft richtig guten Handball gezeigt.“