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Zehn Tore von Emily Bölk reichen nicht

Starker Einsatz: Buxtehudes Friederike Gubernatis (l.) erzielte insgesamt neun Tore (Foto: Kall)

Buxtehuder SV spielt gegen Bad Wildungen nur Remis / Trainer Dirk Leun: „Das Ergebnis ist keine Blamage“

ig. Buxtehude. Dämpfer für das Buxtehuder Bundesliga-Handball-Team im Rennen um Europa-Pokal-Platz vier. Das Team von Trainer Dirk Leun musste beim 30:30 in Bad Wildungen einen unerwarteten Punktverlust hinnehmen, wartet weiterhin auf den ersten Bundesliga-Sieg in diesem Jahr. Beste BSV-Werferin war Emily Bölk mit zehn Toren.
Zwar bleibt der Buxtehude nach dem Remis beim Tabellenneunten mit 15:11 Punkten vorerst Vierter, büßte aber auf die Verfolger Dortmund, Leipzig, Göppingen und Oldenburg an Abstand ein. Coach Leun: "Wir waren in Halbzeit zwei zu passiv. Und es waren einige Aussetzer dabei." Das Ergebnis bei den "Vipers" sei aber keine Blamage. Der Coach kritisierte das Defensivverhalten nach der Pause. 18 Treffer in einer Halbzeit seien zu viel. Am Samstag, 19. Februar, spielt sein Team auswärts gegen den Tabellenachten VfL Oldenburg.
Zur Partie: In der ersten Halbzeit war noch alles in Ordnung. "Wir haben sehr konzentriert gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe", so Leun. Nach 20 Minuten führte der BSV mit fünf Toren (11:6). Selbst in doppelter Unterzahl warf Lynn Knippenborg noch den Treffer zur 16:12-Halbzeitführung. Nach dem Pausentee häuften sich die Fehler vor allem in der BSV-Abwehr. So konnten die Gastgeberinnen in der 37. Minute wieder aufschließen (17:17). Buxtehude legte vor, Bad Wildungen glich aus – bis zum 26:26 (52.). Dann ging Bad Wildungen in Führung: 27:26, 28:27, 29:28, 30:29.
Anderthalb Minuten vor dem Ende sorgte Friederike Gubernatis per Siebenmeter für den Ausgleich und Endstand. In der Schlussminute scheiterte erst Miranda Schmidt-Robben an BSV-Keeperin Antje Lenz. Und Emily Bölk vergab zehn Sekunden vor dem Ende einen Freiwurf aus dem Zentrum.