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Zum Schluss fehlte die Kraft

Starke Paraden: Antje Lenz
 

Buxtehudes Handballerinnen verlieren Auftaktspiel gegen Metzingen mit 21:15 / Die erste Heimniederlage nach 22 Siegen


ig. Buxtehude. Nach 22 Heimsiegen in Folge verloren Buxtehudes Handballerinnen zum Saisonauftakt vor heimischen Fans gegen Metzingen mit 21:25. "Wir haben gegen einen Gegner gespielt, der heute in der Lage war, bis zum Ende großen Druck auf uns auszuüben. Noch sind wir nicht so weit, solche Spiele gewinnen zu können", so das Resümee von Trainer Dirk Leun auf der Pressekonferenz. Und: n der entscheidenden Phase habe Isabell Klein gefehlt. Die Kapitänin war wegen einer Einblutung in der Wade kurzfristig ausgefallen.

Gästetrainerin Csaba Konkoly war mit der Leistung ihres Teams zufrieden. „Wir haben heute ein sehr großes Spiel gespielt und gegen einen sehr guten Gegner gewonnen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“ Leun hatte schon beim Saisonauftakt vor einer Woche erklärt, dass der personelle Umbruch beim deutschen Pokalsieger Zeit und Geduld erfordere. Dies zeigte sich vor allem in den letzten zehn Minuten des Spiels. "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut verteidigt. Am Ende machte sich jedoch der Kraftverlust bemerkbar.

Trotz sommerlicher Temperaturen kamen 1.400 Besucher in die Halle Nord, bekamen über 50 Minuten das erwartet spannende Spiel serviert. Das Spiel war bis zum 3:2 in der 6. Spielminute ausgeglichen. Danach zogen die Gastgeberinnen davon, führten zwischenzeitlich mit vier Toren. Immer wieder konnte Randy Bülau mit gezielten Offensiv-Aktionen die linke Metzinger Angriffsseite empfindlich stören, sodass die Gäste zunächst nicht ihren Rhythmus fanden. In der Offensive führte Jana Podpolinski clever Regie und Friederike Gubernatis zeigte sich treffsicher. Bis zum 8:4 in der 15. Spielminute hatte die Vier-Tore-Führung des BSV noch Bestand.
Dann jedoch kamen die "TusSies" besser ins Spiel. Spielstand in der 19. Minute: 7:8. Im Buxtehuder Angriff hingegen ließ die Präzision in den Abschlüssen nach. Hinzu kamen zwei vergebene Siebenmeter. Angetrieben von der immer stärker werdenden Antje Lenz im Tor, kämpfte sich der BSV wieder ins Spiel, behauptete bis zur Pause eine Zwei-Tore-Führung (11:9).

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischte Metzingen. Mit zwei Treffern in Folge stellte das Team schnell den 11:11-Ausgleich her. Lone Fischer, Friederike Gubernatis, Jessica Oldenburg und Maxi Hayn brachten ihre Mannschaft immer wieder in Führung, die Gäste aber konterten prompt (15:15, 38.). Schon in dieser Phase zeigte sich das Hauptmanko des Pokalsiegers: viele Würfe fanden ihr Ziel nicht. Fünf torlose Minuten zwischen der 38. und 43. Spielminute nutzten die routinierten Gäste, um das Spiel an sich zu reißen und mit 17:15 in Führung zu gehen.

Beim Stand von 16:18 reagierte Trainer Leun, nahm eine Time-Out, brachte seine Startaufstellung wieder aufs Parkett. Zunächst ohne Erfolg, weil der Pokalsieger durch Zeitstrafen oft in Unterzahl agieren musste. In den letzten zehn Minuten machte sich beim BSV der Kraftverlust und die fehlenden Alternativen im Rückraum bemerkbar. Metzingen hielt das Niveau, setzte sich auf 25:20 (58.) ab. Am Ende stand auf der Anzeigentafel ein 25:21 .