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30 Jobs weg: Pioneer schließt Saatgutproduktion

Buxtehudes Pioneer-Geschäftsführer Ulrich Schmidt erklärt die Umstrukturierung (Foto: archiv)

tk. Buxtehude. Die Firma Pioneer wird die Saatgutproduktion am Standort Buxtehude einstellen. Davon betroffen sind 30 Mitarbeiter, die ihre Jobs verlieren. Diese Unternehmensentscheidung sei Teil einer globalen Initiative, so Geschäftsführer Ulrich Schmidt. Pioneer als weltweit agierendes Unternehmen habe alle Produktionsstandorte unter die Lupe genommen. Buxtehude sei nicht der klassische Standort für die Saatgutproduktion.

Diese Abteilung am Firmensitz an der Apenser Straße wird laut Schmidt Ende des Jahres geschlossen. Pioneer in Buxtehude bleibe aber die Logistik-Zentrale für Nordeuropa.

Unter Landwirten hat das Gerücht die Runde gemacht, dass Pioneer in Buxtehude seine Pforten ganz schließe. Dem widerspricht der Geschäftsführer energisch: "Dieser Standort ist gesichert." Für die Kunden werde sich nichts ändern.
Insgesamt habe das Unternehmen die Kapazitäten in Europa ausgebaut, so Schmidt.

• Mit der Firma Pioneer, seit 1999 eine hundertprozentige Tochter von DuPont, hat sich
eines der weltweit größten Saatzuchtunternehmen in Buxtehude niedergelassen. An der Apensener Straße befindet sich die Firmenzentrale für Nordeuropa. Von hier aus werden 14 Länder mit Saatgut beliefert. Von insgesamt 350 Mitarbeitern, die für Nordeuropa zuständig sind, sind 170 in Deutschland und 127 in Buxtehude beschäftigt, darunter Biologen, Genetiker und Saatzüchter in der Forschung, Agraringenieure im Vertrieb sowie Mitarbeiter in der Verwaltung.