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Absage ohne Begründung: Gewerbeverbund Apensen sucht immer noch öffentliche Räume für Veranstaltungen

Der alte und auch neue Vorstand: die Vorsitzende Regila Radix-Dorozala mit Sönke Giese (v. li.), Frank Buntrock, Willem Klie und Hans-Wilhelm Elmers (Foto: wd)
Regila Radix-Dorozala bleibt erste Vorsitzende des Gewerbeverbunds Apensen und auch die Vorstandsmitglieder Frank Buntrock und Sönke Giese wurden auf der Jahreshauptversammlung in der Bahnhofsgaststätte Apensen von rund 40 anwesenden Mitgliedern im Amt bestätigt. Damit kann der Vorstand in gleicher Besetzung wie gewohnt weiter arbeiten. Einzige Ausnahme: Für Kassenprüferin Anke Hadler, die turnusgemäß ausscheidet, springt jetzt Frank Lehmann ein.
Für das aktuelle Jahr hat sich der Verein einiges auf die Fahnen geschrieben, unter anderem die Gewerbeschau am 28. August. Wie Kassenwart Willem Klie berichtete, verfügt der Verbund in 2016 über ein finanzielles Polster von 13.384 Euro, so dass die Veranstaltung auf sicheren Beinen steht.
Des Weiteren wird der Vorstand auf Wunsch der Mitglieder noch einmal bei der Gemeinde Apensen nachhaken, warum seine Mitglieder für Veranstaltungen keine öffentlichen Räume nutzten dürfen. Seitdem die Gaststätte Delmer Hof abgerissen wurde, sucht der Verbund neue Veranstaltungsräume (das WOCHENBLATT berichtete). Bereits im vergangenen Frühjahr hatte sich der Vorstand mit dem Wunsch an die Gemeindeverwaltung gewendet, gegebenenfalls z.B. das Jugend- und Kulturzentrum (Jukuz) oder das Schulgebäude nutzen zu dürfen. Erst auf Nachfrage Anfang dieses Jahres teilte Samtgemeinde-Bürgermeister Peter Sommer in einem Brief mit, dass der Verwaltungsausschuss den Antrag abgelehnt hat. "Wir hätten es freundlicher gefunden, wenn die Antwort schneller gekommen wäre und eine Begründung enthalten hätte", sagte Regila Radix-Dorozala. Eine Begründung lieferte schließlich Markus Löhden, CDU-Mitglied des Apenser Gemeinderats, den Anwesenden: Das Jukuz wurde mit Fördermitteln unterstützt, die durch eine werbliche Nutzung nicht gefährdet werden sollen. Und für die Schule ist nicht die Gemeinde, sondern die Samtgemeinde zuständig. Als Alternative kommt laut Markus Löhden vielleicht die Nutzung des Schießstandes in Frage. Denn die Gemeinde hat für die Sanierung des Schießstandes mit einem Sperrvermerk Geld in den Haushalt eingestellt. Wenn der Gemeinderat entscheidet, das Geld zur Verfügung zu stellen, kann auch über eine Nutzungserweiterung diskutiert werden, so Markus Löhden.