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Attraktiv für Azubis: Wie Unternehmen ihren Nachwuchs werben

Es war einfach, während der Ausbildungsmesse miteinander ins Gespräch zu kommen

tk. Buxtehude. Airbus ist ein attraktiver Arbeitsgeber. Damit das so bleibt, und sich auch in Zukunft genug Auszubildende zum Verfahrensmechaniker für das Werk in Stade bewerben, unternimmt der Flugzeugbauer viel: Schnuppertage, Praktika und der Zukunftstag, bei dem gerade 45 Mädchen das Werk besucht haben. Und natürlich die Ausbildungsmesse im Schulzentrum Süd. Airbus war eines von vielen Unternehmen, die sich am Freitag dort präsentiert haben.

Die Junge Union (JU) hatte diese Messe als Treffpunkt für Firmen und angehende Azubis zum zwölften Mal organisiert. Seit dem Startschuss vor mehr als einem Jahrzehnt hat sich der Ausbildungs-Markt grundlegend gewandelt: Immer häufiger werben Unternehmen um Nachwuchs und Schülerinnen und Schüler haben die Qual der Wahl auf dem Weg zum Traumberuf.
Ein anderes Beispiel, wie die künftigen Azubis vom Wert ihrer Ausbildung überzeugt werden, ist das Hotel Lindtner aus Hamburg. 20 bis 25 Auszubildende sind dort unter Vertrag. Wer in der Hotelerie tätig ist, weiß: "Wir arbeiten auch dann, wenn andere frei haben", sagen Julia Estermann und Kerstin Engelken. Diesem vermeintlichen Negativaspekt setzen sie in Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern etwas Positives entgegen. "Wer sich für eine Ausbildung in der Hotelerie oder Gastronomie entscheidet, dem steht die ganze Welt offen, dieser Beruf ist international."
Ins Gespräch zu kommen fiel bei der Ausbildungsmesse nicht schwer: Mehr als 50 Firmen, darunter auch die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz, warben um Nachwuchs. Ein Nachteil des Erfolgs: "Dort, wo es interessant ist, gibt es kaum ein Durchkommen", bemängelten einige Schülerinnen. Und eine Schülergruppe aus der neunten Klasse der Halepaghenschule wünscht sich in Zukunft noch mehr Infostände für angehende Abiturienten über Berufswege jenseits der klassischen Ausbildung.
Unseren ersten Artikel über die Ausbildungsmesse finden Sie hier