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Buxtehuder Bildungsoffensive: Unternehmer helfen Schülern auf dem Weg zum Beruf

Sind von der Buxtehuder Bildungsoffensive überzeugt (.v. li.): Jan-Peter Frenzel, Joachim Lübbecke, Monika Grigolaite, Katja Oldenburg-Schmidt, Domenic Pfitzner, Ralf Dietz und Dr. Dirk Pohl
Es nützt wenig, wenn sich ein Schüler größte Mühe mit seiner Bewerbungsmappe gibt und diese dann nach Nikotin riecht. "Eine solche Bewerbung sortiere ich aus", erklärt Bäckermeister Ralf Dietz. Der Bäckermeister ist einer von 40 Unternehmern, die im Rahmen der Buxtehuder Bildungsoffensive (BBO) für ein Jahr die Patenschaft für einen Buxtehuder Schüler übernommen haben, um ihn bei seiner Berufsfindung zu beraten.
Der Kontakt von Schülern zu Unternehmern ist für beide Seiten sehr gewinnbringend, wie die Initiatorin, die Erste Stadträtin Katja Oldenburg-Schmidt, und der Projektleiter und Leiter der Volkshochschule, Dr. Dirk Pohl, nach einem resümieren. Sowohl die Schüler als auch die Paten loben das Projekt. "Für uns ist das eine gute Möglichkeit, bei der Qualifikation der Schüler mitzuwirken und Nachwuchs für unser Unternehmen zu finden", erklärt Jan-Peter Frenzel vom Ingenieurbüro Kusserow Frenzel und Partner (KFP). So haben bereits zwei interessierte Schüler aus dem Projekt freiwillige Praktika bei KFP absolviert.
Joachim Lübbecke, Leiter des Schulzentrums Nord, bestätigt, dass viele Jugendliche Ratschläge von Experten von außerhalb oft besser annehmen als von Lehrern und Eltern, so dass die Beratung durch die Paten eine sehr wirksame Unterstützung sei.
Auch von den Schülern gibt es viel Lob für die BBO: "Ich habe von meiner Patin sehr gute Tipps bekommen", sagt Monika Griguolaite (17), Zehntklässlerin an der Realschule Buxtehude Nord. Domenic Pfitzner (15) ist von den gut organisierten Seminaren begeistert. Unter anderem gab es Bewerbungstrainings, simulierte Assessmentcenter und Betriebsbesichtigungen. Auch die "Nacht der Ausbildung", bei der 35 Ausbildungsberufe vorgestellt wurden, wurde von der BBO organisiert.
Finanziert wird das Projekt durch die ESF-Förderung, die noch bis Ende März 2014 läuft. Für Stadträtin Katja Oldenburg-Schmidt steht fest, dass sie einen Verlängerungsantrag stellen wird. Und auch der Wirtschaftsförderungsförderverein hat seine Unterstützung bereits zugesagt.
• Die Buxtehuder Bildungsoffensive ist ein Projekt im Rahmen des ESF-Förderprogramms "Innovative berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung. Sie richtet sich an Haupt- und Realschüler der achten bis zehnten Klassen der Buxtehuder Schulzentren Nord und Süd.
Die Schüler investieren dabei innerhalb von zehn Monaten etwa 50 Stunden in ihre Zukunft, 25 Stunden davon liegen außerhalb der Schulzeit. Auch für die Gymnasiasten der Halepaghenschule gibt es ein Programm.
Infos unter www.bbo-buxtehude.de