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Das Aus für die "Container-Rohrpost"?

bc. Rade. Die Vision von einer "Container-Rohrpost" vom Hamburger Hafen ins Hinterland droht zu scheitern. Es fehlt das Geld für eine Machbarkeitsstudie. Der TÜV Rheinland und das Bundesverkehrsministerium lehnen es ab, sich an der Projektentwicklung zu beteiligen, bestätigt Schleswig-Holsteins früherer Wirtschaftsminister Werner Marnette aus Hollenstedt.

Wie berichtet, hatte er das Projekt angeschoben. Drei Millionen Euro wären nötig, um detailliert die wirtschaftliche und planungsrechtliche Machbarkeit sowie die Streckenführung zu prüfen.

Marnette will die Container wie per Rohrpost von den Terminals zum Verladebahnhof Maschen und einem neu zu bauenden Lkw-Terminal in Rade schaffen, um so das Verkehrschaos im Hafen in den Griff zu bekommen. Bis zu zwei Millionen Lkw-Fahrten pro Jahr sollten in Hamburg durch das rund 75 Kilometer lange Tunnelsystem eingespart werden.

Trotz der Absage gibt Marnette nicht auf. In einem ersten Schritt will er sich nun auf eine günstigere technisch-wirtschaftliche Studie konzentrieren.