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Ein starker Jahrgang tritt an: 21 junge Tischler wurden von der Innung Stade in den Gesellenstand erhoben

Die 21 Tischlergesellen freuen sich mit ihren Lehrern und dem Innungsvorstand über ihren Erfolg Foto: Kim Katharina Koch / Die Medienfrau
In ihrer traditionell festlichen Freisprechung erhob die Tischler-Innung Stade in Kooperation mit der Jobelmann-Schule Stade 21 Tischlerlehrlinge in den Gesellenstand. Im Festsaal des Markthauses Höft in Buxtehude Neukloster, direkt an der B73 gelegen, feierten mehr als 150 Gäste die Junggesellen und vier Junggesellinnen. Im Rahmen der Freisprechung wurde auch der Sieger des Wettbewerbes "Die Gute Form 2017" gekürt, die sich nun auf Landes-, und schließlich auf Bundesebene mit ihrem formgebenden Gesellenstück den Mitstreitern stellen dürfen.
Die Junggesellen und Junggesellinnen der Tischler-Innung Stade freuen sich mit den Lehrern der BBS und dem Vorstand der Tischler-Innung Stade über ihren Erfolg.
Nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ sei 2017 ein gutes Jahr für die Tischler-Innung Stade, sagt der stellvertretende Obermeister Bernd Schröder. "Wir hoffen, dass viele der anwesenden Junghandwerker ein Fundament für den kommenden Fachkräftebedarf in unseren Betrieben sein werden." Der Innungsbeste, Johannes Gerken (22) vom Innungsbetrieb Tischlerei L&K Innenausbau, Harsefeld, bestand mit einer Zwei in Theorie und mit einer Zwei im praktischen Teil der Gesellenprüfung. Der Kutenholzer baute als Gesellenstück ein Sideboard, das im Wettbewerb "Die Gute Form" platziert wurde und mit dem er beim Landesentscheid in Hannover antreten wird. Als Jahrgangsbeste wurde Eve-Chantal Ahrens (21) aus Ahlerstedt geehrt. Mit ihrem Zeichentisch als Gesellenstück, ihrer Arbeitsprobe und weiteren praktischen Prüfungen schloss sie die Prüfung in Theorie und Praxis mit einer Eins ab.
Der besondere Dank des stellvertretenden Obermeisters Bernd Schröder ging an den Bürgermeister der Samtgemeinde Horneburg, Matthias Herwede, für die gute Zusammenarbeit bei der "Handwerkswoche 2017" und das Autohaus Wiebusch in Hedendorf, das die Gesellenstücke ausstellt. Die Festrede wurde vom Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann (CDU) gehalten, die Gastrede von Matthias Herwede. Die Freisprechung erfolgte durch den Lehrlingswart Rudolf Mundt. Altgeselle Jörg Elfers gab den jungen Handwerkern noch einen kleinen Hinweis mit auf ihren Weg: "Tradition ist keine verbrannte Asche, Tradition ist eine lodernde Flamme!" 48 Tischlerazubis begannen 2014 das Berufsfachschuljahr zum Tischler/in, 24 wurden zur Schlussprüfung zugelassen, 21 bestanden die umfangreiche und anspruchsvolle Prüfung zum Gesellen und zur Gesellin. Das berichtete Lehrlingswart Rudolf Mundt.
Die Gesellenprüfung mit ihren Etappen sei eine anspruchsvolle Aufgabe, die es nur mit viel Fleiß und Engagement zu bestehen galt. "Bleiben Sie kreativ und machen Sie etwas aus Ihrem Leben", appellierte Rudolf Mundt an die Gäste. Weiter betonte er abermals, wie wichtig das Ehrenamt und die Arbeit in der Innung sei: "Bleiben Sie der Innung treu! Ohne sie geht es nicht, zumindest nicht und diesem außerordentlich familiären und aktiven Rahmen." Anspruchsvolle
Prüfung