Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Karl Meyer AG und KVG Stade bekommen den Kulturkontakte-Preis

Lob für Kultur-Engagement (v.li.): Heidi Kluth, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Dr. Axel Meyer (Vorstandsmitglied der Karl Meyer AG) und Wirtschaftsminister Olaf Lies

tk. Buxtehude. Im Landkreis Stade arbeiten Kultur und Wirtschaft erfolgreich und nachhaltig zusammen: Zwei Unternehmen aus der Region sind am Mittwochabend im BMW-Autohaus Stadac in Buxtehude mit dem Niedersächsischen Kulturkontakte-Preis 2014 ausgezeichnet worden. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) vergab die Trophäen. Die Karl Meyer AG aus Wischhafen und die KVG Stade fördern Kultur und kulturelle Einrichtungen auf vielfältige und vorbildliche Weise.

In der Kategorie "großes Unternehmen" bekam der Recyclingspezialist Karl Meyer AG den Preis. Die Liste des Engagements ist lang: Das Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum wird ebenso unterstützt wie lokale Künstler, der Firmensitz wird zeitweilig zur Galerie oder zum Konzertsaal. Vorstandsmitglied Dr. Axel Meyer: "Kulturförderung macht Spaß." Sich auf diesem Feld zu bewegen bringe neue Ideen. "Davon profitiert ein Unternehmer auch im Geschäftsalltag."

Das ist einer der Kernpunkte der Kulturkontakte. Wirtschaftsminister Lies sprach von einer "Win-win-Situation". Eine Kulturlandschaft sei auch ein Standortvorteil. In Zeiten des Fachkräftemangels schauen Arbeitnehmer auch auf die Lebensqualität an einem Unternehmensstandort. Und dabei spiele Kultur eine wichtige Rolle.
In der Kategorie "Sparkassen und öffentlich-rechtliche Unternehmen" wurde das Verkehrsunternehmen KVG aus Stade Einsatz belohnt. Mit Bussen machen sie Lust auf Kultur.

Beispiel: Gemeinsam mit dem Buxtehuder Büchereiförderverein macht die KVG Werbung für den Jugendliteraturpreis "Buxtehuder Bulle". KVG-Geschäftsführer Heinz-Dieter Pohl kündigte an: "Mit dieser Arbeit machen wir weiter."

Ein Lanze für die Kultur auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brach Buxtehudes Bürgermeisterin Katja-Oldenburg-Schmidt. Kultur als freiwillige Leistung von Kommunen stehe immer dann zur Disposition, wenn es im Haushalt eng werden. "Kulturförderung ist notwendig und unverzichtbar", sagte sie.

• Die Kulturkontakte sollen niedersachsenweit Wirtschaft und Kultur miteinander ins Gespräch bringen. In diesem Jahr war Buxtehude Gastgeber. Getragen wird diese Initiative von den Handels- und Handwerkskammern und dem Wirtschaftsministerium.