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Kurzsichtig und kontraproduktiv: Mittelstandsvereinigung kritisisert die Gewerbesteuererhöhung in Buxtehude

Die Stadt Buxtehude will die Gewerbesteuer im kommenden Jahr von 390 auf 410 von Hundert erhöhen. Dies wurde am Dienstag, 10. Dezember, mehrheitlich im Finanzausschuss der Stadt Buxtehude beschlossen. Für einige Firmen bedeutet das eine jährliche Mehrbelastung von bis zu 70.000 Euro, kritisieren Buxtehuder Unternehmer im Rahmen eines Pressegesprächs bei der Firma Implantcast, zu dem die Mittelstandsvereinigung (MIT) im Kreisverband Stade eingeladen hatte.
Die Erhöhung der Gewerbesteuer habe nicht nur zur Folge, dass viele Betriebe Förderungen von kulturellen Einrichtungen und das Engagement für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf reduzieren müssten. Einige Unternehmen würden auch ernsthaft über eine Standort- und Produktionsverlagerung nachdenken. Zudem würden durch eine Gewerbesteuererhöhung ansiedlungsinteressierte Unternehmen abgeschreckt, zumal die Hebesätze im angrenzenden Landkreis Harburg deutlich niedriger seien.
Bereits im Oktober hatte die MIT davor gewarnt, den Gewerbesteuerhebesatz um 20 Prozentpunkte zu erhöhen."Es ist unfair, nicht nachvollziehbar, äußerst kurzsichtig und kontraproduktiv, die Finanzierungslücke im Haushalt der Stadt Buxtehude allein auf die Gewerbetreibenden abzuwälzen". sagt Heike Vollmers, stellvertretende Vorsitzende der MIT.

Teilnehmer des Pressegesprächs:
Jens Saß, Implantcast GmbH
Helmut Ponath, NSB-Reederei,
Ingo Reincke, Reincke Naturfarben GmbH
Thomas Löhden, METZ Hoch- und Tiefbau GmbH
Dr. Henning Ziemer, Synthopol (Vorstand Wirtschaftsförderungsverein Buxtehude)
Henning Münnecke (Vorsitzender der MIT Kreisverband Stade)
Jan-Peter Frenzel (stellvertr. Vorsitzender MIT Kreisverband Stade / Vorstand Wirtschaftsförderungsverein Buxtehude)
Heike Vollmers (stellvertr. Vorsitzende MIT Kreisverband Stade)