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Lebendige Innenstadt: Buxtehuder Einzelhandel freut sich über wenig Leerstände

Verkaufsoffene Sonntage locken zahlreiche Besucher in nach Buxtehude (Foto: A. Bisping / Wochenblatt)
Buxtehude: Lange Straße | Einkaufen in Buxtehude ist immer wieder ein schönes Erlebnis: Die vielen inhabergeführten Fachgeschäfte - oftmals in liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern - bieten nicht nur ein abwechslungsreiches hochwertiges Angebot, sondern auch fachkundige persönliche Beratung. Die Kunden wissen das zu schätzen und kommen von weit her, um im malerischen Ambiente der Hansestadt einzukaufen. Von den insgesamt 281 Einzellhandelsgeschäften befinden sich mit 156 Geschäften mehr als Hälfte im Zentrum Buxtehudes. "Das zeigt, dass wir nach wie vor eine funktionierende, lebendige Innenstadt haben", sagt Kerstin Maack, Wirtschaftsförderin der Hansestadt Buxtehude. Wer von der Hauptstraße in Altkloster unter der Bahn hindurch durch die Bahnhofstraße und Fußgängerzone bis zum Hafen flaniert, kann sich von der Vielfalt der Geschäfte selbst überzeugen.
Mit 13 Läden liegt die Leerstandsquote bei fünf Prozent. "Bis zu einer Leerstandsquote von acht Prozent gelten Einkaufsorte als gesund", erklärt Kerstin Maack.
Dass es dem Einzelhandel in Buxtehude vergleichsweise gut geht, führt die Wirtschaftsförderin auf mehrere Komponenten zurück. Ganz wesentlich ist, dass die Kaufkraft der Buxtehuder gut ist. Mit 6.174 Euro pro Kopf und Jahr liegt sie rund neun Prozent über dem niedersächsischem Landesdurchschnitt von 5.656 Euro. Daran hat auch der Einzelhandel Anteil: Der Branchenzweig "Handel Instandhaltung und Kfz" stellt 19 Prozent der Arbeitsplätze in Buxtehude: Das sind rund 2.500 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. "Auch die Verzahnung mit touristischen Angeboten und Events stärkt den Buxtehuder Handel, weil Besucher in die Stadt kommen", sagt Kerstin Maack.
Anders als viele vermuten, ist die Anzahl an Verkaufsflächen in Buxtehude sogar gewachsen. Seit 2008 ist sie um fast 17 Prozent gestiegen und mit ihr auch die Umsätze um zehn Prozent. Unter anderem hat das Modehaus Stackmann seine Verkaufsfläche erweitert und das neue Rathausviertel wurde fertig gestellt.
Dennoch - der Buxtehuder Einzelhandel muss sich für die Zukunft rüsten. Schon jetzt ist es laut Kerstin Maack schwieriger als früher, neue Gründer zu finden und Geschäfte stehen länger leer. Um auch zukünftig eine lebendige Einkaufswelt zu bieten, hat sich ein neuer Arbeitskreis gebildet, der sich mit Maßnahmen zur Steigerung der Standortattraktivität beschäftigt.

Weitere spannende Themen über die Hansestadt gibt es im aktuellen Buxtehude-Magazin unter

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