Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

So einfach wie genial!

Ideal für den Strand: Macht keinen Dreck, wirft keine Funken und produziert keinen Rauch: Renee Schlutt und sein Flammentopf
bc. Buxtehude. Die Idee klingt so einfach, dass einem der Gedanke kommt: Wieso hat das nicht jemand früher erfunden? Blecheimer, Kerzenwachs und ein Spezialdocht aus Papiergewebe. Fertig ist der Flammentopf. Ein Lagerfeuer aus der Dose, das an ein überdimensioniertes Teelicht erinnert.

Renee Schlutt, 32 Jahre alt und im Hauptjob Programmierer bei „Airbus“, hat es kreiert. Jetzt will der „FlammenDoktor“, so nennt er sein junges Gewerbe, mit dem Produkt den Markt befeuern.

Seit wenigen Wochen ist Schlutts Innovation als geschütztes Gebrauchsmuster beim Deutschen Patent- und Markenamt in München eingetragen. 2011 fing alles mit einer Schnapsidee an. Der Buxtehuder steckte ein altes Schiffstau in einen Blumenkübel, drumherum schmolz er Kerzenreste.

Das ganze Gebilde nahm er mit in den Surf-Urlaub nach Fehmarn: „Die Jungs waren begeistert. Abends am Strand hat uns das Feuer gut gewärmt“, erzählt Renee Schlutt.

Der Clou: Der Flammentopf hinterlässt keine hässlichen Brandflecke oder verkohlte Holzreste im Sand - abgesehen davon, dass echte Lagerfeuer am Strand ohnehin verboten sind. „Meine Erfindung produziert keinen Rauch und keinen Funkenflug“, sagt Renee Schlutt. Auch die Handhabung sei denkbar einfach: Deckel auf, Docht anzünden, Topf brennt, Deckel zu, Feuer aus, einlagern und wiederverwenden!

Noch steckt sein Unternehmen in den Kinderschuhen. Fünf Töpfe setzt Schlutt im Schnitt pro Woche ab. In seinem Elternhaus in Schwinge bastelt er am Samstag die Eimer zusammen. 30 bis 40 Stück schafft er in sieben bis acht Stunden. Je nach Größe kosten die Töpfe 20 (Brenndauer: ca. vier Stunden) oder 30 Euro (acht Stunden). Das Kulturforum in Buxtehude gehört bereits zu Renee Schlutts Kunden.

Der Flammentopf: so einfach wie genial!

• Mehr Informationen auf www.flammendoktor.de