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Stadtmarketing Buxtehude: Die Zukunft in der Gegenwart suchen?

Das Buxtehuder Stadtmarketing - hier die Homepage - hätte sich verändern sollen. Jetzt stehen die Zeichen auf Stopp

tk. Buxtehude. Keine Veränderungen, alles bleibt, wie es ist. Ist das die Richtung, die das Buxtehuder Stadtmarketing einschlagen wird? Weiterentwicklung durch Stillstand? Bei einer Mitgliederversammlung wurde jüngst deutlich, dass sich der Wunsch nach strukturellen Veränderungen offenbar in überschaubaren Grenzen hält. Das ist erstaunlich: Bürgermeister Jürgen Badur, der auch Vorsitzender des Stadtmarketing Vereins ist, hatte bereits vor Monaten einen Reformprozess angekündigt. "Das Stimmungsbild hat sich offenbar gewandelt", erklärt Badur heute.

Hintergrund: Die Einnahmen des Stadtmarketing-Vereins waren gesunken, die hohen Ansprüche an das, was das Buxtehuder Stadtmarketing leisten sollte, standen dazu in krassem Widerspruch. Konsequenz: Jürgen Badur regte an, das Stadtmarketing in die Verwaltung einzugliedern und dort gemeinsam mit anderen Bereichen - etwa Tourismus - eine neue, schlagkräftige Organisationseinheit zu schaffen.
Diese Pläne sollten in Kürze der Politik vorgestellt werden. Der Rat hätte
Personal und Sachetats absegnen müssen. "Nur mit Ressourcen, die langfristig sicher gestellt sind, ist so eine Reform auch sinnvoll", sagt Badur.
Jetzt kam es zu einer Kehrtwende in Sachen Stadtmarketing-Reform: Weil sich die Stadtmarketing-Managerin Stefanie Beck, die eine Vollzeitstelle inne hat, in Elternzeit befindet und ihre Vertretung weniger Stunden arbeitet, bleibt unterm Strich mehr Geld übrig. Solange dieser Zustand anhalte, so berichten Insider, müsse auch nicht über eine neue Organisationsform nachgedacht werden. Die Mittel, die übrig bleiben, so lautet eine Überlegung, könnten als Zuschuss in die neue Winterbeleuchtung fließen.
Jürgen Badur zeigt sich von dem Stimmungsbild überrascht, nachdem lange der Ruf nach Reformen laut war. Diese Stimmen sind jetzt offenbar verstummt. Seine Ankündigung während der jüngsten Mitgliederversammlung, dass man auf Veränderungen verzichten könne, wenn diese nicht gewollt seien, stieß nicht auf Kritik.
Zumindest bei einigen Politikern ist diese Kehrtwende auf Befremden gestoßen.