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Wirtschaftsreise der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung

Dr. Henning Ziemer (5. v. re.), Geschäftsführer von Synthopol Chemie in Buxtehude, führte seine Gäste durch den Betrieb
Im Rahmen der traditionellen Wirtschaftsreise der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) besuchten rund 20 Teilnehmer sieben ausgewählte Unternehmen im Landkreis Stade. "Die Firmenbesichtigungen sind bei unseren Mitgliedern sehr beliebt", sagt MIT-Vorstandsmitglied Jan-Peter Frenzel. "Sie sind interessant, informativ und bieten sehr gute Möglichkeiten zur Vernetzung." Dass der Bundestagskandidat Oliver Grundmann (CDU) die Fahrt begleitete, machte die Veranstaltung für Teilnehmer und gastgebenden Unternehmer besonders attraktiv. "Es ist leichter, sich bei Bedarf mit einem Politiker in Verbindung zu setzen, wenn man ihn persönlich kennt", weiß Oliver Grundmann. Er nutze die Chance sehr gerne, mit Unternehmern in Kontakt zu treten und sich vor Ort zu informieren. So machte Gastgeber Ingo Reincke, Inhaber der Firma Reincke Naturfarben (Leinos) in Buxtehude, seine Besucher auf Missstände im deutschen Zulassungsverfahren aufmerksam. Ein Beispiel: Ein chemiefreies Mittel gegen Holzwürmer aus seinem Haus sei nicht zugelassen, weil es u.a. das Kriterium nicht erfüllte, dass der Holzwurm innerhalb von 24 Stunden stirbt." Das giftfreie Mittel sorge dafür, dass die Würmer das Holz nicht mehr fressen. "Die Würmer verhungern, aber nicht innerhalb von 24 Stunden", erklärt Reincke. Das Mittel sei schließlich in der Schweiz zugelassen worden und über diesen Umweg auch in Deutschland.
Der Besuch der Firma Reincke Naturfarben stellte einen interessanten Kontrast zum Chemieunternehmen Synthopol dar, das die MIT-Mitglieder zuvor besucht hatten. Dort wurden die Besucher von Geschäftsführer Dr. Henning Ziemer empfangen, der einen Vortrag über die Geschichte, Leistungen und Expansionspläne des Unternehmens hielt. Synthopol Chemie entwickelt und vertreibt Kunstlacke, die unter anderem in der Möbel- und Autoindustrie, für Dosenbeschichtungen und im Schiffsbau verwendet werden. Beim Rundgang durch die imposante Produktion l zog neben den riesigen Kesseln und der vollautomatischen Überwachung ein Gabelstapler die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich: Er stammte von der Firma Meynstapler aus Apensen, die sie direkt zuvor besucht hatten.
Weitere gastgebende Firmen mit spannenden Programmen waren die KVG Stade in Stade, Hasselbring in Stade, Hinck Internationale Speditionsgesellschaft in Ahlerstedt und die Stader Saatzucht in Harsefeld.