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Moorbrand in Hüll

100 Einsatzkräfte aus fünf Ortswehren im Einsatz


sum. Hüll. Eine etwa 1.800 Quadratmeter große brennende Moorfläche in Drochtersen-Hüll rief am Sonntagmittag fünf Ortswehren mit mehr als 100 Einsatzkräften auf den Plan.

Ein Anwohner, der zuvor zwei Quad-Fahrer bei ihrer Crosstour durchs Moor beobachtet hatte, entdeckte die starke Rauchentwicklung in dem Torfabbaugebiet und rief die Feuerwehr. Die Brandstelle war nur über sehr schlecht befahrbare Wege erreichbar. Von der einzigen Bohrbrunnenstelle vor Ort mussten die Freiwilligen mehr als eintausend Meter Schlauch zum Brandherd verlegen, wobei der Wasserdruck nur mit Hilfe von vier Einsatzfahrzeugen gehalten werden konnte.

Da das unterirdische Feuer in der Nähe eines dort stationierten Baggers und einer Zuglore mit einem Kompressor loderte, wurde auch der Torfabbaubetreiber informiert, damit die Fahrzeuge in Sicherheit gebracht werden konnten.

Nach Auskunft der Polizeibeamten Dörte Schultz und Heiko Hammann aus Stade ist die Brandursache unklar. Die Quadfahrer gaben an, sie hätten selbst versucht, den Brand zu löschen. Das Feuer könnte durch die Sonneneinstrahlung auf einen der dort herumliegenden ausgebrochenen Flaschenböden oder durch eine von einem Spaziergänger weggeworfene Zigarette entfacht worden sein.

Unter teilweisem Einsatz von Atemschutzgeräten und mit Unterstützung von Bagger und Raupe des Torfwerkes bekam die Feuerwehr den Brand schließlich unter Kontrolle und konnte den Einsatz am Abend beenden.