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Schwerer Bootsunfall bei Rennen auf Krautsand

Der letzte Rennlauf wenige Minuten vor dem tragischen Unfall

"Thundercat"-Co-Pilot (34) aus Bremervörde schwebt in Lebensgefahr


ig. Drochtersen-Krautsand. An diesem Wochenende sollte auf der Elbinsel Krautsand der neue deutsche "Thundercat"-Meister gekürt werden. Während die Rennen am Samstag vor hunderten Zuschauer reibungslos verliefen, mussten die Organisatoren das Boots-Spektakel am Sonntag nach dem zweiten Rennen abbrechen: Ein Co-Pilot (32) aus Bremervörde wurde bei einem Wendemanöver aus dem Speedboot geschleudert, von einem nachfolgenden "Thundercat" überfahren und dabei schwer verletzt.
Das Unfallopfer wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Spezialklinik gebracht. Der Bremervörder erlitt nach WOCHENBLATT-Information schwere Kopf- und Halswirbelsäulenverletzungen. Er befindet sich in Lebensgefahr.

Der Strand am Elb-Anleger wurde während der Rettungsaktion gesperrt. Was negativ auffiel: Gaffer ließen sich nicht von Verwarnungen der Ordnungskräfte abhalten und machten Fotos von den Rettungsarbeiten.

Wie es mit der Meisterschaft weitergeht, ist offen. Fest steht: Der Wertungslauf von Samstag wird gezählt. Wichtig sei aber, "dass der Fahrer überlebt und bald wieder gesund ist", sagt so Katarina Bobert, Chefin der "Thundercat"-Dachorganisation "German Inflatable Powerboat Association" (G.I.P.A.).

Bereits das "Thundercat"-Rennen im vergangenen Jahr wurde durch einen Unfall überschattet.

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